Wenn man an den Klempner Mario denkt, dann ist man erstaunt, was für ein spannendes Leben er führt.
Er rettete bereits Prinzessinen, feierte Parties, fuhr Rennen und musste sich zuletzt im Bereich des
Wintersports mit Freund und Feind messen. Nun wird es aber mal wieder Zeit nicht nur Sport zu
betreiben, sondern sich mal wieder in ein Abenteuer zu werfen. Dieses mal hat er sich aber wieder
seinen Bruder Luigi mitgenommen um gemeinsam Prinzessin Peach und die Welt zu retten.
Browser muss ein depremierendes Leben führen. Sooft er es auch versucht hat, Prinzessin Peach zu
entführen, sooft wurde er auch von Mario aufgehalten. Trotzdem versucht er es immer wieder, noch ist
es dem König der Koopas nicht zu blöd geworden. Dieses mal haben die Bewohner aber andere Sorgen.
Immer mehr Pilzköpfe wandern aufgedunsen wie runde Bälle durch die Welt. Was ursprünglich als guter
Appetit angesehen wird, stellt sich bald als Krankheit heraus, denn jedes mal, wenn ein gewisser Pilz
verspeist wird, kommt es zu dem interessanten Phänomen. Während die hellsten Köpfe des Landes
überlegen, was man gegen die Krankheit machen können, stört Bowser die Runde. Als er von Mario sofort
wieder vertrieben wird, wird ihm das mal wieder zuviel und er lässt sich von einem Unbekannten
überreden einen Pilz zu essen, der ihn unglaublich stark machen soll. Im Glauben dann endlich Mario
besiegen zu können, verspeist Bowser den Pilz, der aber auch einer der Körperverändernden Pilze ist.
Doch statt Bowser aufzudünsen, wird er zu einem großen Staubsauger und saugt alles in seiner Umgebung
samt Mario, Luigi, Prinzessin Peach und Co. in seinen Magen ein. Mario muss also einmal mehr
Prinzessin Peach samt Freunden retten und das Geheimnis hinter der Krankheit herauszufinden und
Krankfried, der dies ausgelöst hat zu stoppen.
Während Mario bisher immer gegen Bowser kämpfen musste um die Welt vor Bösem zu bewahren, so steht
diesesmal beiden ein gemeinsamer Feind gegenüber. Da auch Bowser ihm Rache schwört und er auf die
Hilfe von Mario, der in ihm steckt, abhängig ist, versucht er ihm auch zu helfen. So gibt es im Spiel
auch Stellen, wo Mario und Luigi nicht einfach hinkommen. Wenn man als Bowser jedoch zu einem Brunnen
rennt und eifrig Wasser trinkt, eröffnen sich für Mario neue Wege und Orte. Doch während in dem Fall
Bowser unseren zwei Helfen hilft, so müssen die zwei auch Bowser bei seinen Handlungen helfen. So
können sie ihm helfen die Muskeln noch besser anzuspannen, was Bowser ungeahnte Kräfte bringt oder ihn
auch in den Kämpfen unterstützen. So können sie Bowser aufblasen, damit er mächtiger wirkt oder müssen
auch gegen eingesaugte Gegner im Kampf bestehen. Um das Spiel zu bestehen, muss man also immer wieder
zwischen den Charakteren wechseln um mit den richtigen Charakteren die Probleme und Rätsel zu
lösen.
Mario und Luigi – Abenteuer Bowser ist ja bekanntlich kein klassisches Jump&Run, wie man es großteils
gewohnt ist, sondern ein wahres RPG. ZWar kann man es sicher nicht mit einem Final Fantasy
vergleichen, würde ein klassisches Schema doch nicht wirklich mit Mario und Co. zusammenpassen.
Trotzdem stimmen die Grundpunkte überein. Sie kämpfen gegen Bösewichte, erforschen die Welt, sammeln
Erfahrungspunkte und als Heiltränke stehen euch Pilze zur Verfügung bzw. die Feuerblume oder die
Schildkrätenpanzer als Waffe. Die Kämpfe rennen dabei rundenbasiert ab und abwechselnd greift man an
oder wird angegriffen. Dabei könnt ihr recht genau auswählen, welche Aktionen ihr tätigen wollt und
müsst dann zur richtigen Ausführung noch die richtigen Tasten im richtigen Moment drücken. Je besser
ihr dies zeitlich timt umso größer der Schaden. Ebenso beim Verteidigen müsst ihr im richtigen Moment
die richtige Taste drücken um möglichst wenig Schaden davonzutragen. Als Zweitattacke stehen uns euch
auch Spezialangriffe zur Verfügung. Hier solltet ihr aber genau nachdenken, wann ihr diese wählt, denn
diese Angriffe stehen euch nur beschränkt zur Verfügung.
Obowhl das Spiel großteils mit Buttons und Digitalkreuz gesteuert wird, gibt es doch immer wieder
Mini-Spiele wo man den Stylus oder auch das Mikrofon verwenden muss. Auch in einigen Kämpfen muss man
zur richtigen Zeit auf den Bildschirm tippen. Schön aufgeteilt wurde das Spielgeschehen auf die beiden
Bildschirme. Während man am oberen Bildschirm die meiste Zeit Bowser sieht, sieht man am unteren das
Geschehen von Mario und Luigi.
Grafik
Von der technischen Seite enttäuscht das Spiel ein wenig, da es einerseits vom Vorgänger her, nur eine
minimale grafische Steigerung ist, anderseits man von anderen Spielen weiß, dass man mehr herausholen
hätte können. Trotzdem wollen wir das Spiel nicht schlechter machen, als es ist. Es hat absolut
zeitgemäße Grafik und die Charakteranimationen wissen zu überzeugen.
Sound
Sprachlich hört man Mario soviel reden, wie noch nie zuvor. Zwar sind die Sprachsamples nicht wirklich
verständlich, doch klingt es stark nach italienischen Worten, was verbunden mit dem Humor witzig
klingt. Die Hintergrundmusik weiß auch zu überzeugen, wobei sie manchmal etwas untergeht.
Multiplayer
Mario & Luigi: Abenteuer Bowser besitzt keinen Multiplayer-Modus.
Fazit
um Mario, Luigi und Bowser gefallen. Die Spielmechanik wurde vom Vorgänger her, nur minimalst
verändert, aber was schon damals funktioniert hat, funktioniert auch heute noch. Dennoch ist das Spiel
absolut empfehlenswert, da die hohe Qualität gehalten wurde, eine interessante Geschichte gefunden
wurde und man dank dem leicht verständlichen Gameplay schnell ins Spiel findet und davon dann
stundenlang gefesselt wird. Grafik und Sound wurden sehr gut umgesetzt, spielen aber denoch nicht
überall in der obersten Liga mit. Dennoch wird der Nintendo DS gut gefordert und die möglichen
Funktionen gut integriert. Jeder Spieler, der also etwas mit RPGs anfangen kann, kann ohne große
Bedenken zugreifen.






