Die kalte Jahresmonate stehen vor der Tür und somit wird auch wieder mehr Zeit zu Hause und mit Freunden verbracht. In der heutigen Zeit
dürfen Partyspiele in keinem guten Gamer-Haushalt fehlen und die Just Dance Reihe gehört hier zu den beliebtesten aktuellen Party- und
Tanz-Spielen. Da sich der Musikmarkt aber extrem schnell dreht, liegt uns nun Just Dance 2014 vor mit einer Mischung aus topaktuellen
Liedern und vielen Klassikern. Ob das Grund genug ist, sich die neue Version zu kaufen?
Auf den ersten Blick würde man glauben, dass Just Dance 2014 nicht viel anders ist als sein Vorgänger und dass es nur ein paar neue Lieder
und Videos gibt und sich sonst nicht viel verändert hat. Vom Grundaufbau wurde auch nicht viel verändert, gibt es doch keinen Grund die
bewährte Spielmechanik umzubauen. Wie bisher werden euch am Fernseher animierte Silhouetten von Tänzern gezeigt, die ihr versucht
nachzutanzen. Am unteren Rand werden euch die kommenden Bewegungen gezeigt, dank Kinect wird die Körpersteuerung erkannt. Je genauer man
die Bewegungen nachtänzt, desto mehr Punkte landen am Konto.
In der aktuellen Version gibt es 47 neue Lieder, wo für jeden etwas dabei sein sollte, da eine gute Mischung aus aktuellen Chart-Liedern
und Klassikern integriert wurde. Von Lady Gaga, über ABBA, bis Katy Perry oder Psy wird für viel Abwechslung gesorgt. Verwunderlich fanden
wir nur 99 Luftballons nicht von Nena gesungen wird.
Ubisoft hat uns jedoch auch ein paar Neuerungen geschenkt, die dem Spiel mehr Tiefe und Spass schenken. So gibt es nun auch einen
Karaoke-Modus, wo man während dem Tanzen auch noch singen kann um so Bonuspunkte zu sammeln. Mit diesen kann man im Laufe des Spieles
weitere Inhalte freischalten. Natürlich sind auch sämtliche Spielmodi aus den Vorgänger-Versionen verfügbar. Besonders nett ist der
Zusammenschnitt des Tanzes, wo man die besten eigenen Tanzmomente des letzten Liedes zu sehen bekommt. Diese kann man noch mit Effekten
aufpeppen um es dann mit der Welt zu teilen.
Grafik
Vom optischen ist alles gleich geblieben und es hat noch immer den altbekannten bunten und grellen Grafikstil. Es ist sicherlich noch
immer nicht jedermans Sache. Schade ist, dass noch immer nicht die Original-Videos zu sehen sind. Sei es um manches direkt dem Video
nachzutanzen. Nett wäre es auch gewesen, wenn man das Originalvideo vielleicht nur zum Ansehen über die Bonuspunkte freischalten hätte
können.
Sound
Wie schon vorhin erwähnt, gibt es wieder eine sehr umfangreiche Auswahl an Liedern, wo für jeden etwas dabei sein sollte. Sogut wie
überall wurden die Originalstimmen verwendet, bei Nena hat es uns dann doch verwundert. Wem die Auswahl dann doch irgendwann langweilig
werden sollte oder wer seine Auswahl für die nächste Party erweitern möchte, der kann im Online-Shop weitere Lieder zum Download kaufen.
Multiplayer
Just Dance bietet sich perfekt für Multiplayer-Sessions an und insgesamt können 4 Spieler vor dem Fernseher gemeinsam spielen. Man braucht sich gar nicht gross anzumelden, es reicht sich vor Beginn des Liedes in eines der vier farbigen Vierecke zu stellen und schon ist man Teil der nächsten Runde. Spass macht, dass man in manchen Videos wieder einzelne Rollen übernehmen kann.
Voraussetzung ist hier jedoch immer auch der Platz der einem zur Verfügung steht. Um dieses Problem ein wenig abzuschwächen, gibt es
erstmals einen Online-Multiplayer, dank dem man gegen Spieler aus der ganzen Welt antreten kann. Dies hat in unserem Test überraschend gut
funktioniert und macht richtig Spass. Wer also nicht ganz soviel Platz hat um mit seinen Freunden zu spielen, kann hier gut ausweichen.
Fazit
Neuerungen jedoch wirklich gute Ergänzungen. Sowohl der Karaoke-, wie auch der Online-Modus machen richtig Spass und vergrößern den
Spielspass und Wiederspielwert. Bei den Liedern wurde wieder eine gute Mischung gefunden um für alle Geschmäcker etwas dabei zu haben.
Tanzfans, die bereits die letzte Version des Spieles besitzen, sollten sich überlegen, ob die neuen Lieder für sie einen Neukauf wert
sind. Wer jedoch bisher noch keine Version von Just Dance sein Eigen nennt, der muss spätestens jetzt zugreifen.






