Die WiiU ist am Markt und passend dazu landet eine erste Auswahl an Spielen auf dem Markt. Auch Ubisoft versucht seinen Platz zu finden
und wirft unter anderem seine beliebten Rayman Hasen in die Schlacht um die Gunst der Käufer. Während die zum Start der Wii gemeinsam
mit Rayman zum Siegeszug antraten, versuchen sie nun alleine die Herzen der Spieler zu erobern. Doch ist dies wirklich gelungen?
Nachdem wir mit den Rabbids schon viele Teile der Welt bereist haben, führt uns der neueste Teil in einen Freizeitpark. Im Grunde
handelt es sich bei Rabbids Land um ein digitales Brettspiel, wo bis zu vier Spieler gegeneinander antreten können. Die Spielfarbe und
Startreihenfolge eures Rabbids könnt ihr euch selbst aussuchen. Dann geht es auch schon auf das Spielbrett, wo ihr euch mittels
virtuellem Würfel vorwärts bewegt.
Es gibt unterschiedliche Felder auf denen ihr landet könnt und jedes hat andere Auswirkungen auf euch. So gibt es zum Beispiel das
Geschenkfeld auf dem ihr ein zufälliges Item erhält, welches euch durch seinen Einsatz Vorteile bringen kann. Eine anderes Feld ist das
Minispielfeld, wo ihr eines der unzähligen Spiele startet. Bei diesen treten immer zwei Spieler gegeneinder an. Schade ist, dass selbst
wenn vier Spieler gemeinsam spielen, immer nur zwei in einem Minispiel gegeneinander antreten. Die anderen Spieler müssen daweile
warten und zuschauen. Gewinnt man ein Minispiel bekommt man drei Trophäen. 10 oder 20 Trophäen gilt es jeweils zu sammeln. Ein weiterer
Weg um diese zu bekommen ist das Quiz-Feld, wo man für jede richtige Antwort zwei Stück bekommt. Aber es wäre ja viel zu einfach, wenn
man die Trophäen nur sammeln müsste und es keine Chance gebe sie zu verlieren. So gibt es noch die Ereignisfelder oder Straffelder, wo
man diese verlieren kann oder sie sogar ihren Besitzer wechseln. Dadurch hat jeder Spieler die Chance das Spiel zu gewinnen, denn nicht
nur Können, sondern auch Glück sind ein wichtiger Faktor im Spiel.
Bei der Steuerung waren die Entwickler von Ubisoft sehr kreativ, denn bei jedem Spiel kommt das Wii U-Gamepad zum Einsatz und verwendet
unterschiedliche Funktionen von diesem. Der zweite Spieler wiederum versucht mit der Wii-Fernbedienung den Sieg zu holen. So gilt es
zum Beispiel Feuerbälle zu werfen bzw. auszuweichen oder bei einem anderen Spiel versucht der eine Spieler Diamanten zu sammeln,
während ihn der andere mit einer großen Steinkugel verfolgt. Die Spiele sind alle kreativ und abwechslungsreich, der Schwierigkeitsgrad
ist dafür recht unterschiedlich, weshalb es nicht immer gleich leicht oder schwer ist an die Trophäen zu kommen.
Abseits des Brettspielmodus kann bereits freigespielte Minispiele auch einzeln spielen. Dies kann man entweder mit einem zweiten
Spieler machen oder sogar ganz alleine. Wer alleine spielt, kann die in den Minispielen versteckten Münzen einsammeln um diverse
Musikstücke und kurze Filmchen mit den Hasen freispielen. Vorteil des Singleplayer-Modus ist es, dass man das Spiel auch vollständig
auf den Controller verlegen kann und den Fernseher somit ausschalten. Sonst bringt das Spiel für den Einzelspieler jedoch nicht viel
mit, weshalb es hier recht schnell langweilig werden kann. Dies liegt leider auch an der schwachen künstlichen Intelligenz. Ausschalten kann man einzelne Gegenspieler leider nicht. Im Spielbrettmodus müssen immer vier Hasen vorhanden sein, die fehlenden werden immer von der KI übernommen.
Grafik
Technisch erinnert uns das Spiel an die bisherigen Spiele der Hasen auf der Wii. Grafisch hat sich hier nämlich nur wenig getan. Außer
der höheren Auflösung sieht man nichts, was man nicht auch schon auf der Vorgängerversion möglich gewesen wäre. Die Animationen der
Hasen sind jedoch noch immer wirklch schön gehalten und die Hasen agieren weiterhin absolut verrückt. Dennoch wiederholen sich recht
schnell die Animationen und wirkt ernüchternd.
Sound
Hierzu kann man nicht wirklich viel spezielles sagen. Die Sound-Umsetzung fällt nicht negativ auf und hat auch keine Schwächen. Ebenso
gibt es aber auch keine grossen Highlights oder Stücke, die einem im Ohr hängen bleiben. Ärgerlich sind die teilweise immer wieder
auftretenden Sound-Knackser.
Multiplayer
Nachdem fast das ganze Spiel auf den Multiplayer ausgelegt ist, bleibt uns hier nicht mehr viel zu sagen, was wir nicht schon oben
erwähnt hätten. Es macht in der Gruppe zwar unheimlich viel Spass gegeneinander anzutreten, leider ist dies eben nur zu zweit möglich.
Warum man nicht auch ein paar Spiele eingebaut hat, wo alle vier Spiele miteinander spielen können, dass weiß wohl nur Ubisoft. Schade,
hier wurde Potential liegen gelassen.






