Die Entwickler von City Interactive wollen mit Dogfight 1942 ein Luftkampfspiel für Einsteiger und Genre-Fans bieten. Während sich
schon einige Entwickler in dem Genre die Zähne ausgebissen haben, wollen die Polen uns für 1200 MS-Punkte puren Spielspass liefern. Wir
haben uns in den Hanger begeben um uns ins Cockpit zu setzen und herauszufinden, was der neueste Arcade-Titel wirklich kann.
Die Steuerung des Spieles ist extra einfach gehalten, damit jeder Spieler einen einfachen Einstieg hat. Dies funktioniert sehr einfach
und nach kürzester Zeit hat man seinen Flieger in Griff. Wer lieber mehr Realismus will, kann auch im Simulations-Modus spielen und
wird hier auch um einiges mehr gefordert werden. Zu Beginn startet man im Tutorial, welches man aber auch überspringen kann, wenn man
sein Können als groß genug einschätzt. Insgesamt stehen drei Schwierigkeitsstufen zur Wahl. Dank dieser ist es auch schwer das Spiel
wirklich einzuschätzen, da das Spiel weder ein reines Arcade-Spiel ist, aber bei weitem auch keine Simulation.
Zwei Akte wollen durchgespielt werden, in denen mehrere Missionen auf uns warten, die durch Kontrollpunkte miteinander verbunden sind.
Die Aufgaben sind genretypisch gewählt und so muss man Angriffe abwehren, Basen verteidigen oder andere Flugzeuge irgendwohin
eskortieren. Große Überraschungen gibt es bei den Missionen nicht, dennoch sind sie gut umgesetzt. Für die nötige Motivation sorgt die
Jagd nach Punkten und die Auszeichnungen, die man sich erarbeiten kann.
Gesteuert wird der Flieger mittels der beiden Analogsticks, während der linke zum Lenken und der Rechte für die
Geschwindigkeitskontrolle, sowie das Heckruder ist. Mit den Schultertasten visiert man die Gegner an und feuert auf diese. Um die
Waffen zu wechseln, drückt man einfach auf die Y-Taste. Steuern darf man mehrere unterschiedliche Flugzeuge, wobei man diese auch noch
design-technisch verändern kann.
Grafik
Von der technischen Umsetzung waren wir schwer überrascht, denn man sieht keinen Unterschied zu einem Vollpreistitel. Egal ob
die Flieger, der Himmel, Wasser oder die Landschaften, alles ist schön und mit viel Liebe zum Detail umgesetzt worden. Fliegt man durch
Regenwolken sieht man zum Beispiel Regentropfen am Bildschirm. Mit etwas weniger Details sind die Umgebungsobjekte umgesetzt worden,
aber dies hat nicht besonders gestört. Gut umgesetzt ist dafür die Killcam, die uns Treffer in Zeitlupe noch einmal zeigt.
Sound
Eine deutsche Lokalisation gibt es nicht, gesprochen wird im ganzen Spiel nur auf englisch. Deutsche Untertitel wurden jedoch
integriert, wodurch man ohne Englischkenntnisse auch in actionreichen Szenen noch halbwegs mitbekommt, was gesprochen wird. Sehr gut
gefallen haben uns die Motorgeräusche, die uns ein gutes Feeling gegeben haben und auch je nach Flugmanöver realistisch wiedergeben
werden.
Multiplayer
Dogfight 1942 hat zwei unterschiedliche Mehrspielermodi bereit. Im Survival-Modus spielt ihr gemeinsam mit einem anderen
Spieler und müsst unzählige Angriffswellen von gegnerischen Fliegern überleben. Schade ist, dass ihr hier nur gegen Flieger kämpfen
müsst und keine Schiffe oder Bodenziele hinzugefügt wurden. Dies könnt ihr dafür in einigen Missionen nachholen, denn einige dürfen im
Nachhinein mit einem Coop-Partner wieder gespielt werden. Einen Online-Modus gibt es leider nicht.
Fazit
gelungen. Das Spiel macht Spaß, die Flieger lassen sich gut steuern und die grafische Umsetzung ist für ein Arcade-Game beeindruckend.
Einzig etwas mehr Fantasie beim Missionsdesign und eine deutsche Synchronisation hätten geholfen den Spielspass nicht doch zu trüben.
Genrefans dürfen ohne Zweifel zugreifen und auch andere Spieler sollten zumindest in der Demo einen Blick ins Cockpit wagen, sie werden
es nicht bereuen.






