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Review: Sonic Free Riders

von Andreas · ca. 3 Min. Lesezeit
Sonic Free Riders

Kinect ist in aller Munde und auch Sega hat es nicht nehmen lassen ein

Launchspiel zur neuesten Bewegungssteuerungen zu liefern. Doch kann

Sonic Free Riders aus der Masse der Launch-Titel herausstechen? Ist das

Spiel mehr als nur eine Sammlung von Mini-Spielen? Wir haben keinen

Schweiß und keine Mühen gescheut, das Spiel für euch zu testen.

Sonic Riders ist ein Hoverboard-Spiel, sozusagen ein fliegendes

Skateboard. Bereits auf anderen Konsolen, wie am Gamecube, auf der

Playstation 2 oder sogar am Nintendo Wii geb es bereits

Spieleveröffentlichungen der Serie, nun also auch auf der Xbox 360. Sinn

des Spieles ist es, auf geschlossenen Kursen möglichst schnell ins Ziel

zu kommen, die Kontrahenten auszuschalten und nebenbei noch Waffen und

Boost zu sammeln und im richtigen Moment zu verwenden. Ebenso

einzusammeln sind Sonic-typisch Ringe, die euch helfen euer Board zu

verbessern. Werdet ihr vom Gegner abgeschossen, verliert ihr Ringe und

somit unter Umständen auch eure Board-Level. Im Laufe des Spieles könnt

ihr mit den Münzen dann neue Boards kaufen oder diese durch zusätzliche

Teile verbessern.

Die Spielgeschichte ist nicht besonders originell, auch wenn Sonic

wieder einmal die Welt durch den Gewinn von Rennen retten soll, wo

jedoch auch Dr. Eggman die Finger im Spiel hat. Je nachdem welches Team

man wählt, warten dann auch unterschiedliche Missionen auf den Spieler.

Die Unterschiede zwischen diesen sind jedoch minimalst. Gut gelöst wurde

es jedoch, dass man einen sanften Einstieg ins Spiel bekommt und die

Missionen einen dazu animieren Spezialbewegungen zu vollführen. Ganze 16

Strecken stehen dabei zur Auswahl, wobei jeder Strecken auch ihre

Abkürzungen und Geheimnisse parat hat.

Gesteuert wird das Spiel vollständig mit dem Körper. Man steht dabei

vorm Fernseher wie auf einem Skate- oder Snowboard seitlich. Gesteuert

wird dabei mit Beckenbewegungen und antauchen kann wie am Skateboard. Um

Tricks zu machen, müsst ihr in die Luft hüpfen. Auch die Waffen müssen

dabei aktiviert werden, wobei hier jede Waffe ihre eigene Bewegung

verlangt. Die Bombe werft ihr wie einen Ball, die Bowling Kugel müsst

ihr richtig bowlen. Ebenso steuerbar sind Fahrräder. Hier müsst ihr in

der Luft einen imaginären Lenker halten, die restliche Steuerung bleibt

gleich. Ist nach einiger Zeit leicht ermüdigend in den Händen, dafür

ohne Problem auf einem Stuhl sitzend spielbar.

Solange man die Anweisungen am Bildschirm genau befolgt, geht die

Steuerung reibungslos von der Hand. Verwendet man aber zum Beispiel

schon die falsche Hand, erkennt das Spiel die Aktion nicht. Es dauert

ein wenig bis man alle Bewegungen richtig beherrscht, macht dann aber

umso mehr Spaß. Weniger gut funktioniert jedoch die Menüsteuerung, die

etwas komplizierter als notwendig, besser funktioniert hier eindeutig

die Sprachsteuerung, jedoch auch nur, wenn ihr eine gute englische

Aussprache habt.

Grafik

Grafisch wurde das Spiel im typischen Sonic-Design ausgeliefert, der

sofort einen Wiedererkennungswert hat. Schön ist, dass die Welt nicht

steril ist, sondern sich nahezu überall etwas bewegt. Die Strecken sind

schön unterschiedlich und fühlen sich einzigartig an. Egal ob sonnige

Urlaubslevel, beeindruckende Ruinen, kurvenreiche Schluchten und feucht

-fröhliche Wasserwelten, die unterschiedlichsten Strecken sind schön

umgesetzt. Zwar gibt es abundzu ein paar unscharfe Texturen, dafür rennt

das Spiel ohne Ruckler ab.

Sound

Der Sound wurde zwar gut umgesetzt, schade ist aber, dass auf die

deutsche Sprache verzichtet wurde. Einzig deutsche Untertitel helfen ein

wenig weiter. Schade ist, dass Aufgrund der fehlenden deutschen Sprache

auch die Sprachbefehle nicht ganz reibungslos funktionieren oder man

zumindest diese mit schöner englischen Betonung aussprechen muss.

Multiplayer

Das Spiel ist sowohl per Split-Screen, wie auch über Xbox Live mit

Freund und Feind spielbar. Im Zweispieler-Modus könnt ihr sowohl

gegeneinander, wie auch gemeinsam im Tag-Mode spielt. Dabei steuern

beide Spieler zusammen das Board und halten sich wie beim Tanzen die

Handflächen, was bei der Steuerung ein wenig Übung verlangt. Dieser

Modus macht dann aber dann erst richtig Spaß, vor allem, wenn man die

Bewegungen für die Tricks schon kann. Während offline nur zwei Spieler

spielen können, sind es online bis zu acht auf einmal.

Fazit

Andreas
Andreas
YouGame Redaktion
Sonic Riders ist ein gut gemachter Racing-Titel und reiht sich gut ins

Start-Lineup von Kinect ein. Zwar gibt es ein paar kleinere Mankos, doch

schmerzen diese nicht wirklich. Die schönen Strecken, der Multiplayer-

Modus und die Möglichkeit sein Board anzupassen halten die

Spielmotivation hoch. Sonic Riders zählt sicher zu den Titeln, die man

in seiner Kinect-Collection besitzen sollte.
Grafik
7/10
Sound
7/10
Multiplayer
8/10
Gameplay
7/10
Spielspaß
7/10