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Preview: Wonderbook: Privatdetektiv Diggs

von Andreas · ca. 3 Min. Lesezeit
Wonderbook: Privatdetektiv Diggs

Mit Wonderbook hat Sony eine neue Spielesteuerung auf der Playstation 3 eingeführt, die für Staunen gesorgt hat. Nach dem "Buch der Zaubersprüche" ist es jedoch ruhig geworden rund um die Augmented Reality

Technik. Mit Privatdetektiv Diggs erscheint nun Ende Mai endlich der nächste Titel. Wir haben uns den Spielenachschub genauer angesehen und die ersten Spielabschnitte bestritten.

Obwohl man mit dem ersten Spiel Wonderbook-Spiel die starke Franchise von Harry Potter zu nutzen versuchte, wurde das Spiel nicht ganz der Erfolg den sich Sony erhofft hatte. Obwohl viele vom Konzept überzeugt

waren, so jammerten genausoviele über Bedienungsschwierigkeiten und dem etwas kindischen Spiel mit wenig Abwechslung. Dies soll nun aber in Vergessenheit geraten, denn mit Privatdetektiv Diggs wartet bereits

das nächste Spiel für das Wonderbook, dass uns wieder mitten in eine spannende Geschichte hineinversetzen will.

Das Spielprinzip ist vollkommen gleich geblieben. Wieder soll man das Wonderbook vor sich auf den Boden stellen und die Move-Kamera daraus zielen. Am Bildschirm wird das Buch zum Leben erweckt und mittels

Move-Steuerung und Bewegung des Buches steuert ihr die Szenerie am Bildschirm. Den Move-Controller werdet ihr dabei jedoch fast nie verwenden, der Großteil der Interaktion passiert durch Bewegung des Buches.

Während des ganzen Probespielens sind uns dabei keine Fehler aufgefallen, alles ging flüssig von der Hand.

Im aktuellen Spiel übernehmt ihr die Rolle von Privatdetektiv Diggs, der einen neuen Auftrag zu lösen hat. Sein Freund das Ei Humpty Dumpty hat ihn um Hilfe gebeten, doch als Diggs ihn besuchen fährt, ist

dieser beseitigt worden. Wie es sich für einen Detektiv gehört, macht er sich nun auf die Suche nach dem Täter und durchquert gemeinsam mit dem Spieler die unterschiedlichsten Orte und landet so auch schon

einmal in einem Nachtclub oder direkt in der Kanalisation. Das Spiel übernimmt oft auch selbst die Führung und bringt den Spieler erzählerisch weiter. Dies wird bei Spielern für Diskussionen sorgen, denn

manche werden sich darüber freuen, dass das Spiel einem Buch ähnelt und einem viel abgenommen wird und man so durch die Geschichte getragen wird, während sich andere aufregen werden, dass sie selbst zu wenig

zum Zuge kommen und die Konzentration nicht aufrecht erhalten können. Wir zählen uns zu den ersteren und fanden es unterhaltsam, sich zeitweise zurücklehnen zu können.

Die Interaktionen selbst sind eher einfach gestrick um wirklich alle Spieler einbinden zu können. So muss man mal laut klatschen, Das Buch in die richtige Richtung drehen und neigen oder über das Buch

streichen. Aber es kann auch actionreicher werden, wenn man zum Beispiel in einem Abschnitt Digg an Hindernissen vorbei bringen muss, damit er seinen Verfolgern entkommt. Generell ist das Spiel jedoch sehr

einfach gehalten und Digg hilft uns auch weiter um neue Hinweise zu finden.

Bei der Grafik wurde das ganze Spiel im Comic-Look gehalten, der durchaus an die eine oder andere Disney oder Nickelodeon-Serie erinnert. Da im Grunde nur die Buchfläche als Spielfläche dient, sind die

Handlungsorte sehr überschaubar gehalten, auch wenn sie alle sehr liebevoll umgesetzt wurden. Begeistern konnte uns die wunderschöne Umsetzung der Charaktere. Ein weiteres Highlight im Spiel ist die deutsche

Synchronisation, die vollends zu begeistern weiß, vor allem auch durch die vielen lustigen Sprüche, wo sich das Spiel auch selbst nicht zu ernst nimmt. Als Hintergrundmusik wurden passende Soundstücke

ausgewählt, dass man sich sofort in einen Detektivfilm versetzt fühlt.

Gut

Fazit

Andreas
Andreas
YouGame Redaktion
Ich muss gestehen, ich war von Anfang an ein riesen Fan von Wonderbook und der Möglichkeiten der Augmented Reality Technik. Mit Privatdetektiv Diggs kommt nun auch endlich ein Spiel nach meinem Geschmack auf

den Markt mit einer lustigen, spannenden Geschichte, die uns fesseln kann und uns vor allem mit der Technik spielen und experimentieren lässt. Auch von der technischen Seite enttäuscht das Spiel nicht, da die

Grafik verspielt ist und die Synchronisation und Sounduntermalung dem Spiel erst den richtigen Touch gibt. Als Zielpublikum dürften jedoch wieder die jüngeren Spieler angezielt werden, weshalb so mancher

älterer Spieler von der geringen Komplexität und der teilweise kleinen Auswahl an Interaktionsmöglichkeiten enttäuscht sein wird. Wer das Wonderbook jedoch schon zu Hause hat, dem werden wir wohl das Spiel ans

Herz legen können, sofern der Preis von 19,99€ bestehen bleibt und das bisher gezeigte bis zum Ende weitergeführt hat. Die Previewversion hat nämlich deutlich gezeigt, dass das Spiel und sein Setting durchaus

Potential hat.