Wildlife Park 3 hat zwar schon über fünf Jahre am Buckel, doch hat dies b.alive und Ravenscourt nicht davon abgehalten eine überarbeitete Version des beliebten Spieles kurz vor Weihnachten auf den Markt zu bringen. Neu mit dabei: Dinosaurier! Reicht dies aus um als Remake die Spieler zu begeistern? Wir haben dies in den letzten Tagen versucht herauszufinden.
Das Spielprinzip von Wildlife Park hat sich auch im dritten Teil nicht verändert. Unsere Hauptaufgabe ist es einen Tierpark zu eröffnen, sich um das Wohl unserer Tiere zu kümmern und die Wünsche der Gäste zu erfüllen um genügend Geld zu verdienen. In der neuen Version stehen dem eifrigen Zoodirektor jedoch nicht nur eine Menge Land- und Wassertiere zur Verfügung, sondern auch beeindruckende Dinosaurier, wie der bekannte Triceratops oder der Angst einflößende T-Rex. Wer will kann so sein eigenes Jurassic World samt futuristischer Fahrgeschäfte bauen und hoffentlich jede Menge Gäste anlocken.
Wem nach den Tutorial-Missionen, die einen sehr behutsam mit vielen Erklärungen ins Spiel einführen, die freie Spiel-Welt zu langweilig ist, der kann sich auch der Kampagne mit 20 Missionen widmen. Dabei werden wir rund um die Weltkugel geschickt um anderen Tierparks als Experte zu helfen. Die Aufgaben sind sehr vielfältig und abwechslungsreich und machen richtig Spaß, auch wenn sich manchmal die Missionslösungen sehr ähnlich sind. Jede Mission besitzt eine kleine Geschichte, die einen ins Geschehen einführt.
In der Theorie können wir im Spiel jeden Handgriff selbst übernehmen, doch nach einiger Zeit wird der eigene Zoo zu groß um noch alles selbst zu erledigen. So stellt man einfach Helfer, wie Tierpfleger, Tierärzte oder auch Gärtner ein, damit eure Tiere gut umsorgt sind und ihr euch um die wichtigeren Dinge kümmern könnt. Denn jedes Tier hat seine eigenen Bedürfnisse, die ihr gewissenhaft in seinem Gehege umsetzen müsst, wenn ihr glückliche Tiere besitzen wollt.
Als Management-Spiel besitzt Wild Life Park 3 jede Menge Tabellen und Statistiken. Wir können jedes Gebäude anklicken um zu sehen, wie unsere Gäste darüber denken und dort die Preise anzupassen. Leider regieren unsere Gäste sehr wiederwillig, denn während der eine Preis ihnen noch zu billig ist, bringt sie die kleinste Preiserhöhung dazu, dass sie sofort aufhören das Fahrgeschäft zu benutzen. Man sollte deswegen immer sehr genau schauen und jede Änderung auch alles mehrfach kontrollieren, wenn man plötzlich nicht vor einem leeren Park stehen will.
Grafik
Der Grafik sieht man mittlerweile sein Alter an, weshalb gerade die Hintergründe und Objekte nicht mehr an heutigen Grafikstandard herankommen. Sehr schön anzusehen sind jedoch die vielen Tiere, die mit viel Liebe umgesetzt wurden und einen sehr hohen Wiedererkennungswert haben. Schade ist, dass die Kameraführung immer wieder Probleme bereitet, wodurch so mancher Gehege-Bau einen den letzten Nerv rauben kann, wenn man zum wiederholten Male den Zaun nicht richtig gesetzt hat. Auch sonst hält sich die Grafik edel zurück, Zwischensequenzen vor den Missionen sucht man zum Beispiel vergeblich.
Sound
Die Hintergrundmusik fällt nach einiger Zeit nicht mehr wirklich auf, da sie weder positiv noch nerv tötend auffällt. Anstrengender sind hier nach einiger Zeit die vielen Tiergeräusche, die viel zu eintönig sind. Diese hört man gottseidank nur in der reingezoomten Ansicht und hier hätte man auf jeden Fall mehr Energie investieren können.






