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Review: Uncharted 4: A Thief´s End

von Andreas · ca. 3 Min. Lesezeit
Uncharted 4: A Thief´s End

Lange mussten Fans darauf warten, aber jetzt ist es endlich wieder soweit: Nathan Drake ist zurück und nimmt uns ein letztes Mal mit auf eine spannende Schatzsuche. Wir haben uns nun Uncharted 4: A Thief´s End genauer angesehen und verraten euch in unserem Review, warum ihr den Titel auf jeden Fall gespielt haben solltet.

Nathan Drake hat schon vieles erlebt und kann gar nicht mehr zählen, wie oft er um sein Leben fürchten musste. Doch nun ist er mit seiner Abenteuerkollegin Elena verheiratet und will sich eigentlich zur Ruhe setzen. Doch plötzlich taucht Nathans tot geglaubter Bruder Sam auf und bittet uns um Unterstützung. Er will nämlich den verschollenen Schatz von Piratenkapitän Henry Avery finden, der gemeinsam mit anderen Freibeutern eine Piratensiedlung gebaut hat, die bis zum heutigen Tage nicht entdeckt wurde. Natürlich lässt sich Nathan überreden und begibt sich mit seinem Bruder auf eine spannende Reise, wo wir wieder jede Menge unterschiedlicher Länder besuchen dürfen.

Beim Spielprinzip haben sich im Vergleich zu den Vorgängern nur Kleinigkeiten verändert. Neu dabei ist jedoch der Enterhaken, mit dem wir neue Möglichkeiten bekommen in Geschicklichkeitspassagen weiterzukommen, welche gemeinsam mit Rätseln wieder viel mehr im Vordergrund stehen. Während man im letzten Teil noch ziemlich viel schießen musste, so greift man in Teil 4 viel seltener zur Waffe. Wenn es jedoch kracht, dann bekommt ein wahres Feuerwerk am Bildschirm geboten. Die Gegner verhalten sich dabei immer sehr intelligent, gehen in Deckung und versuchen euch zu umlaufen. Zu unserem Glück haben wir auch Sam an unserer Seite, der sich als guter Schütze erweist und uns dabei gut unterstützt. Die Deckung muss man jedoch immer klug wählen, denn Kisten halten nicht viele Schüsse aus, bevor sie auseinanderbrechen.

Schön ist, dass man im Spiel mehrere Möglichkeiten hat durchzukommen. So können wir in vielen Momenten die Waffe auch einfach stecken lassen und uns still und leise an sie heranzuschleichen, sie still und leise auszuschalten und dann irgendwo zu verstecken. Dadurch eröffnen sich euch neue Spielmöglichkeiten ohne dass das Spiel gleich zu einem Stealthtitel wird.

Grafik

Naughty Dog zeigt mit Uncharted 4: A Thief´s End, was alles möglich ist auf der Playstation 4. Schläuche sind Vergangenheit, die Level sind nun viel offener erkundbar. Die abwechslungsreichen Schauplätze sind dabei wunderschön umgesetzt und laden zum Entdecken ein. Vor allem die Detaildichte ist atemberaubend, seien es die Staubwolken in der Savanne oder die realistischen Bäume in den dichten Wäldern, es wurde hier sehr fein modelliert. Ein Highlight sind hier auf jeden Fall auch die Gesichtsanimationen, wo man jede Regung genauestens erkennen kann. Das Entwicklerteam vertraut dabei der eigenen Grafikengine so sehr, dass man auf vorgerenderte Zwischensequenzen verzichtet hat und diese direkt mit der Spiel-Engine anzeigt.

Sound

Doch nicht nur für die Augen wird viel geboten, sondern auch für die Ohren. Der wuchtige Soundtrack passt und untermalt die Spielszenen perfekt. Die Synchronsprecher wurden wieder sehr gut gewählt, passen zu den Figuren und dank der sehr guten Übersetzung und dem vollen Einsatz der Sprecher kommt hier wahres Kinofeeling auf. Lobenswert sind auch die Soundeffekte und die Umgebungsgeräusche, die uns eine sehr lebendige Welt schenken.

Multiplayer

Wieder mit dabei ist ein ganz eigener Mehrspielermodus, wo man online mit bis zu zehn anderen Spielern oder Bots ganz eigene Missionen abschließen kann. Die Level sind recht groß gehalten, weshalb man sich zum Spielen durchaus Zeit nehmen sollte. Die Auflösung wird hier für die Bildwiederholungsrate heruntergeschraubt und statt 1080p mit 30 Frames pro Sekunden, bekommt man eine Auflösung mit 900p bei 60 fps hat. Obwohl uns mit Sam ein neuer Charakter eingeführt wird, gibt es jedoch keinen Koop-Modus, fast schade.

Fazit

Andreas
Andreas
YouGame Redaktion
Uncharted 4: A Thief´s End steht seinen Vorgänger-Teilen um nichts nach und weiß vollends zu überzeugen. Sowohl die Story, die technische Umsetzung wie auch das Gameplay passen wie ein Uhrwerk zusammen und machen den Titel zu einem absoluten Pflichtkauf. Zum Abschluss der Serie und der Geschichte rund um Nathan wurde noch einmal ein wahres Meisterwerk veröffentlicht, aber vielleicht erbarmt sich Naughty Dogs ja doch noch und liefert uns noch einen Titel. Wir würden ihn sofort spielen.
Grafik
9/10
Sound
9/10
Multiplayer
8/10
Gameplay
9/10
Spielspaß
9/10