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Preview: The Last of Us

von Andreas · ca. 3 Min. Lesezeit
The Last of Us

Langsam beginnt sich der Frühling im Kampf gegen den Winter durchzusetzen und an einem der ersten warmen Tage wurden wir von Sony Playstation in deren Büro eingeladen, um uns

den nächsten großen Exklusiv-Titel für die Playstation 3 näher anzusehen. Wir haben uns eine Stunde The Last of Us ansehen können und wollen euch in diesem Hands-On von unseren

Erfahrungen berichten.

Die Welt ist in 20 Jahren nicht mehr so wie wir sie kennen. Der Mensch ist nicht mehr Herr über die Welt, sondern die Natur hat zurückgeschlagen und holt sich die Welt zurück.

Die Pilzgattung Cordiceps hat begonnen Menschen zu befallen und sie kurz über lang in zombieähnliche Kreaturen zu verwandeln, deren einziger Zweck es ist den Pilz

wieder weiter zu verbreiten. Die Idee dazu hatten die Entwickler von Naught Dogs in der Realität, denn diese parasitäre Pilzart gibt es wirklich, glücklicherweise befällt sie

nur Raupen und Insekten.

Millionen Menschen sind dieser Seuche bereits zum Opfer gefallen und wer überleben konnte, hat sich in Quarantäne-Zonen zurückgezogen, während die Natur die Welt weiter

zurückerobert. Mitten drinnen beginnen wir nun unsere Preview-Tour mit Tess und der 14-jährigen Ellie im Schlepptau. Die Steuerung hat man recht schnell im Griff und kann

sich somit auf die wundervolle Grafik konzentrieren, die uns die verfallende Welt zeigt. Doch recht bald bekommen wir auch die Auswüchse des Pilzes zu sehen und bekommen es mit

den ersten befallenen Menschen in Form von Clickern zu tun. Diesen Namen tragen sie, da sie sich mit Klicklauten durch die Gegend bewegen und diese Laute wie ein

Echolot benützen. Durch den Pilzbefall gibt es keine andere Chance für die Clicker sich zu orientieren und so können wir sie auf die falsche Fährte locken, wenn wir

Gegenstände um die Ecke werfen. Nach den Clickern begegnen wir Runnern, die noch nicht ganz so Pilzbefallen sind und uns so gezielt folgen können. Unser Glück ist, dass die

Runner noch nicht so stark sind und wir sie somit recht einfach um die Ecke bringen können. Wer besonders vorsichtig ist, kann sie sogar lautlos von hinten beseitigen.

Lautlos ist generell das Stichwort für The Last of Us, denn die Welt ist gefährlich und die Gegner kräftemäßig fast immer überlegen. Wer also zu laut ist, wird schnell

Aufmerksamkeit auf sich ziehen und in Folge schnell selbst tot sein. Waffen stehen uns in der Welt nur wenige zur Verfügung und man muss sich gut umsehen, um zu neuer Munition zu kommen. Sich einfach durch die Welt zu schießen, funktioniert deswegen nicht - zu Beginn hat man sogar nur 7 Schuss zur Verfügung, was selbst bei gutem Zielen nur für wenige viele Gegner reicht. Schleichen ist deswegen oft die bessere Alternative, um nicht zu oft zu sterben und Passagen noch einmal spielen zu müssen. Wer jedoch doch ein wenig schlagfertige Argumente auf seiner Seite haben will, der muss dafür seine Sammelwut ausleben, um sich dann Waffen, Molotow-Cocktails oder Medikits aus dem Gesammelten zu

basteln, die uns helfen heil durch die Welt zu kommen.

So kämpfen wir uns mit dem Trio Ellie, Tess und Joel durch die welt, wobei wir nur Joel steuern. Obwohl der Weg eigentlich vorgegeben ist, fühlt man sich nicht immer eingeengt

und glaubt immer wieder in einer offenen Welt zu sein. Sollte man doch einmal nicht weiter wissen, dann hilft uns das Spiel weiter, denn dann laufen nach einiger Zeit Tess und

Ellie einfach vorraus, um uns den weiteren Weg zu zeigen.

Sehr gut

Fazit

Andreas
Andreas
YouGame Redaktion
Kurz und bündig: Ihr müsst euch The Last of Us kaufen. Das Hands-On hat uns nur bewiesen, was wir uns nach dem bisher gezeigten schon dachten. Sony liefert uns einen Survival-

Horror-Titel, der spielerisch überzeugt und eine atemberaubende Grafik mit sich bringt. Zwar ist einiges der Geschichte weiterhin im Dunklen, aber so bleibt das Spiel auch bis

zum Launch noch spannend. Wer Angst hatte, dass man nur den großen Beschützer einer dümmlichen KI spielen wird, den können wir beruhigen. Ellie und Tess haben sich beide sehr

intelligent bewegt und auch selbst Schutz gesucht oder sich gegen Gegner gewehrt. Wir freuen uns schon jetzt auf den Launch, denn selten war das Kribbeln in den Fingern so

stark wie bei The Last of Us, als wir den Controller am Ende wieder zurücklegen mussten.