Wann merkt man das eine Neuankündigung auf der gamescom gut angekommen ist? Einerseits daran, dass nach der PK sogut wie
überall über das Spiel geredet wird, andererseits, wenn sich bei der Entwicklerpräsentation gleich danach die Schlangen
bilden. Wir konnten uns im Kampf um eine Privatvorführung durchsetzen und haben uns das PlayStation Vita Spiel von FunBits
CEO Chris Millar genau zeigen lassen. Wir wollen euch unsere Erfahrungen natürlich nicht vorenthalten.
Im Puzzle-Spiel übernehmt ihr die Steuerung der kleinen, zarten Lil und dem großen, dicken Laarg, die sich beide eigentlich
gar nicht kennen und per Zufall gleichzeitig in Gefangenschaft gelandet sind. Mit eurer Hilfe versuchen nun beide aus ihrer
misslichen Lage auszubrechen. Hierfür steuert ihr das ganze Spiel rein mit euren Fingern und versucht das Leben von beiden
zu beschützen, während ihr sie durch die Räume geleitet. Dabei müsst ihr auch ganz vorsichtig sein, denn nahezu alles kann
euch umbringen. Die Figuren steuert ihr, indem ihr mit dem Finger über sie fährt und ihnen sagt in welche Richtung sie
gehen sollen. Über den Bildschirm und die bewungssensible Rückseite der PS Vita beeinflusst ihr die umgebung und verschiebt
so zum Beispiel Gegenstände oder bringt an die Wand gelehnte Matrazen zum Umfallen. Buttons der Vita werdet ihr dabei keine
verwenden, denn die Entwickler wollen nur die neuen Steuermöglichkeiten ausnützen.
Hilfreich sind euch auch die Fähigkeiten der beiden Charaktere. Lil hat die Fähigkeit sich mittels Helium aufzublasen und
so nach oben zu fliegen. Wenn man sie dann wie einen Ball zwischen den Fingern zerdrückt lässt sie das Gas mittels Pfurz
wieder hinaus und fliegt so in eine Richtung weiter. Je nachdem, wie ihr zuvor die PS Vita schon gehalten habt, habt ihr
ihren Flug schon beeinflussen können. Laarg wiederum kann sein Gewicht nützen. Sei es um Barrieren, die im Weg sind
umzurennen oder einen dunnen Boden per Sprung zum Bruch zu bringen. Ingesamt wird es zum Start rund 50 Level geben, weitere
sollen unter Umständen zum Download angeboten werden. Ob das Spiel als reines Download-Game erscheinen wird, wurde uns
nicht verraten.
Grafisch ist das Spiel vollständig in schwarz-weiß gehalten und passt so wirklich gut zur Stimmung des Spieles. Die Welt
wurde mit viel Liebe umgesetzt und die beiden Charaktere schließt man schnell in sein Herz ein. Auf der Brust der beiden
Charaktere findet ihr Zahlen aufgemalt, welche euch anzeigen, wie oft die einzelnen Charaktere schon gestorben sind.
Während man auf der einen Seite das Spiel natürlich perfekt ohne Tod schaffen will, so müssen wir nach der 20 Minuten
Präsentation zugeben, dass es doch auch lustig ist die vielen unterschiedlichen Tode von Lil und Laarg zu sehen. Untermalt
wird das Spiel von klassischer Musik, die dienlich ist, da man so in Ruhe nachdenken kann.
Fazit
schon nach kurzer Zeit kann man nicht mehr die Hände davon lassen. Einziges Manko waren die langen Ladezeiten zwischen den
einzelnen Räume, aber dies dürfte wohl bis zur Veröffentlichung noch behoben werden. Apropos Veröffentlichung, der Launch-
Termin des Spieles wurde uns nicht genannt. Da es aber ein Launchtitel der PS Vita ist, soll das Spiel jedoch gleichzeitig
mit der Veröffentlichung der neuen Konsole spielbar sein.





