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Preview: Might & Magic Heroes VII

von Andreas · ca. 3 Min. Lesezeit
Might & Magic Heroes VII

Bevor die Fans von Might & Magic 2016 das 30-jährige Bestehen der Serie feiern können, dürfen sie sich im September auf den bereits siebten Teil von

Might & Magic Heroes freuen. Wir konnten den Titel nun einige Tage anspielen und konnten fast nicht mehr aufhören.

Das Grundprinzip von Might & Magic Heroes hat sich auch im siebten Teil nicht verändert. Wir sehen aus der Vogelperspektive auf die Spielwelt und

schicken unsere(n) Helde(n) auf die Reise um Armeen zu besiegen, Ressourcen einzusammeln und Schätze zu finden. Während unsere Helden auf ihren

Abenteuern hochleveln, nützen wir unsere gefundenen Ressourcen, um neue Gebäude zu bauen oder neue Kreaturen für unsere Armeen zu rekrutieren. Die

Karte ist sehr gut gefüllt und man hat fast die Qual der Wahl, was man zuerst anreiten will. Da wir pro Runde nur eine beschränkte Punkteanzahl für

unsere Bewegung haben, müssen wir uns weise entscheiden, was wir als nächstes einsammeln oder erobern wollen. Auch beim Ausbau unserer Stadt müssen wir

Entscheidungen treffen, alle Gebäude lassen sich nämlich nicht bauen und manche Gebäude schließen den Bau anderer aus.

Das Spielsystem funktioniert richtig gut, denn die einzelnen Spielelemente greifen wie perfekte Zahnräder ineinander. Mit neuen Ressourcen können wir

unsere Armeen mit stärkeren Kreaturen ausstatten. Dank diesen können wir stärkere Gegner besiegen und so mehr von der Welt erforschen und unterwerfen.

Ein Kreislauf, der immer weiter geht und uns immer weiter herausfordert. Ziel ist es auf jeder Karte unseren Gegner - der sowohl menschlich, als auch

KI-gesteuert sein kann - zu besiegen. Da dieser seine Armeen auf die selbe Art verstärkt, ist dies am Ende teilweise gar nicht so einfach, wie man

glauben würde. Man muss seine Truppen und Ressourcen daher schlau einsetzen, um am Ende als Sieger dazustehen.

Die Kämpfe finden rundenbasiert auf schachbrettartigen Karten statt. Diese können sich je nach Ort stark unterscheiden und bringen verschiedensten

Einheiten Vor- und Nachteile. Die Einheiten selbst sind wieder sehr vielfältig und so manche, die man in den Vorgänger-Spielen in sein Herz geschlossen

hat, sind wieder mit dabei. Unser Held selbst greift nur marginal in den Kampf ein, denn er steht am Bildschirmrand und verstärkt je nach eigener Stufe

die Kampfeseinheiten. Eingreifen kann er immer am Ende des Zuges, indem er selbst einmal angreift oder einen Zauber spricht. Die Gegner-Stärke war in

unserem Preview-Build noch etwas unausgewogen. Gegnerische Einheiten auf der Karte waren teilweise zu stark und kaum zu überwinden. Die gegnerische KI

war wiederum sehr einfach zu besiegen, da sie teilweise nur wenig Aktionen setzte, um sich selbst zu stärken. Den Hauptgegner zu besiegen, war deswegen

mehr als einfach und kaum eine Herausforderung. Da haben wir uns an den neutralen Armeen mehr Zähne ausgebissen.

Sehr gut

Fazit

Andreas
Andreas
YouGame Redaktion
Zusammengefasst kann man beruhigt sagen, dass sich Might and Magic VII sehr ähnlich zu seinen Vorgängern anfühlt und sich aus den letzten Teilen

überall die besten Einzelheiten rausgeklaubt hat. Die Grafik, die auf der Unreal 3 Engine basiert, ist unglaublich detaillreich und hat uns richtig

begeistert. Vor allem die Städte, die im Vorgängerspiel sehr viel Protest einstecken mussten, sind dieses Mal wieder mit Liebe umgesetzt und vielen

schönen Animationen beschenkt worden. Sollte nun auch noch die mit 60 Stunden veranschlagte Einzelspielerkampagne gut umgesetzt werden, dann dürfte

vielen Stunden Spielspaß nichts im Wege stehen. Der Multiplayer weiß nämlich schon jetzt zu überzeugen und wir freuen uns, wenn wir in ein paar Wochen

endlich die fertige Version spielen können und endlich nach Ashan reisen dürfen. Denn eines steht jetzt schon fest, Might & Magic: Heroes 7 hat einen

riesigen Suchtfaktor.