Ab 29.12.2014 ist es endlich soweit und die lang erwartete Halo 5: Guardians Beta wird für Millionen Spieler zugänglich. Wir konnten jedoch bereits zur Weihnachtszeit die Beta spielen und uns einen Teil der Neuerungen ansehen, die 343 Industries für das meist erwartete Xbox One Spiel umgesetzt haben.
Die Halo-Serie besticht vor allem durch seine unheimlich gute Steuerung, die das Spiel zum beliebtesten Shooter auf der Microsoft-Konsole gemacht hat. Mit dem fünften Teil kommen hier jedoch ein paar Neuerungen auf uns zu, die das Spielgefühl im neuesten Teil stark verändern werden. Neu eingeführt wurde unter anderem der Infinite Sprint. Ohne Probleme kann man nun im Dauersprint über die Karte laufen, hat jedoch den Nachteil, dass währenddessen die Schilde nicht aufladen. Dennoch ist man nach kurzer Zeit am Dauerdrücken des Sticks. Aber auch sonst gibt es einige neue Steuermöglichkeiten, so bleiben wir zum Beispiel nach dem Sprung kurz in der Luft stehen, visieren einen Gegner an und stürzen uns in bester Super Mario Manier herunter und töten den Gegner. Verfehlen wir ihn, stehen wir jedoch total schutzlos da, da wir mit der Schockwelle auch unser Schild verlieren.
Unser Soldat ist in allen Belangen schneller und beweglicher geworden, so können wir nun seitlich sliden, uns an Vorsprüngen hochziehen oder den Gegner à la American Football wegchecken. Alle Fähigkeiten stehen uns dabei von Anfang an zur Verfügung - Klassen gibt es weiterhin keine in Halo. Und die sechs unterschiedlichen Specialfähigkeiten kennt man schon vom letzten Teil, kann aber weiterhin nur eine davon nützen. Man muss also weise wählen welche Fähigkeit am besten zum eigenen Spielstil passt.
Die größte Neuerung, die am Anfang wirklich einiges an Gewöhnungszeit braucht, ist die Geschwindigkeit. Halo 5: Guardians wird um einiges schneller, fast schon so schnell wie Titanfall. Dank dem Jetpack gehen die Sprünge auch wirklich weit. Neu ist auch, das jede Waffe nun eine Zoom-Funktion hat. Diese wird jedoch deaktiviert, wenn man getroffen wird. So soll Campern ein Riegel vorgeschoben werden. Der nächste Effekt, damit Gegner nicht zu stark werden, ist die Deaktivierung des Jetpacks bei Benutzern des Raketenwerfers. Die Entwickler von 343 Industries legen großen Wert auf die Spielebalance.
In den bisherigen zwei spielbaren Maps Empire und Truth konnten wir nur reine Infanterie-Kämpfe ausführen. Fahrzeuge werden uns bisher keine gezeigt - was es hier für Änderungen geben wird, können wir euch deshalb nicht verraten. Die beiden vorhandenen Maps machen aber riesig Spass und werden den Entwicklern wohl viele Daten liefern, um die Balance noch weiter verbessern zu können. Aktuell ist z.b. das Laser-Schwert in unseren Augen noch zu stark und auf Truth der Unterschied zwischen Sieg und Niederlage.
Technisch ist Halo 5: Guardians wieder gewohnt stark. Die Farben sind intensiver, die Umgebung hat mehr Details und die Lichteffekte sind überzeugend. Noch rennt das Spiel nur auf 720p mit 60fps, aber dies wollen die Entwickler bis zum Release noch nach oben schrauben. Ein Highlight ist natürlich der Sound. Nicht nur, dass der Soundtrack wieder phänomenal ist, auch die Soundeffekte sind gut umgesetzt und wir erkennen alleine an den Schussgeräuschen mit welcher Waffe der Gegner um die Ecke kommt.





