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Review: PlayStation All-Stars: Battle Royale

von Andreas · ca. 4 Min. Lesezeit
PlayStation All-Stars: Battle Royale

In den letzten Monaten musste sich Playstation All-Stars Battle Royale immer wieder den Vergleich mit Smash Bros. von Nintendo gefallen lassen. Doch nun, nachdem auch wir uns mehrere Stunden mit dem Spiel befassen konnten, müssen wir dies wiederlegen. Es gibt zwar Ähnlichkeiten bei den Spielen, dennoch hat Sony es geschafft ein eigenständiges Spiel auf den Markt zu bringen, das perfekt für Multiplayer-Sessions geschaffen ist. Zeit einen genaueren Bick auf das Spiel zu werfen.

In den letzten 20 Jahren hat es Sony geschafft jede Menge Videospielcharaktere zu erschaffen. Kratos, Nathan Drake, Sackboy oder Fat

Princess sind nur einige der 20 Charaktere die dem Spieler zur Verfügung stehen um in einen der 14 Level zu steigen. Dabei hat Sony die perfekte Verbindung zwischen der Playstation 3 und der Playstation Vita mitgeliefert. Nicht nur, dass man nur eine Version kaufen muss um die andere Version gratis dazubekommen, so ist es noch dazu möglich, dass man auf beiden Konsolen in knallharten Spielen zu Viert antreten kann und das zu Viert. Als Highlight kann man seine Spielstände dank Cross-Save in der Cloud abspeichern und so jederzeit auf beiden Konsolen wieder abrufen. So kann man ohne Probleme das zu Hause angefangene Spiel unterwegs am Handheld weiterspielen.

Das Spielprinzip in Playstation All-Stars Battle Royale lässt sich schnell erklären. Ihr befindet euch mit drei anderen Gegnern auf

einer gemeinsamen Karte und müsst eure Gegner mit Spezialattacken und gezielten Manövern besiegen. Am Ende zählt jedoch nicht nur, wie

oft ihr andere in die Jagdgründe befördert hat, sondern auch wie oft ihr selbst gestorben seid, denn am Ende jeder Runde zählt nur die

Gesamtbilanz. Aus diesem Grund heißt es von jedem Charakter die Stärken und richtigen Angriffe auszunützen und die Schwächen zu

umgehen. Ebenso gilt es Waffen und Spezialattacken einzusammeln, die einem im Kampf Vorteile bringen können. Ebenso lädt man

genretypisch seine Spezialattacke durch Angriffe auf. Bis zu drei Level kann man diese aufladen, wobei jede Stufe, sofern der Angriff

erfolgreich eingesetzt werden kann, unterschiedlich viel Schaden verursachen kann. Am Ende entscheidet jedoch nur noch die Gesamt-

Bilanz zwischen Sieg und Niederlage.

Neben dem beliebten Mehrspielermodus gibt auch für jeden Charakter einen eigenen Story-Modus. Mehr als ein Intro und ein Outro wird

einem jedoch nicht wirklich erzählt, da in der Reihe der Kämpfe sonst nicht viel erzählt wird. Wer noch ein wenig Übung braucht, kann

sich dem Tutorial widmen oder lokal beim Training seine Fähigkeiten verbessern. Ebenso gibt es zum Spass noch einen Arcade-Modus, sowie

die Kampfübungen, wo es eigene Herausforderungen zu bewältigen gilt.

Grafik

Technisch ist das Spiel klasse umgesetzt worden und jedes einzelne Level ist mit viel Liebe zum Detail umgesetzt worden und wer

genügend Videospielkenntnisse mitbringt, der wird die Level auch den unterschiedlichen Spielen zuordnen können. Die Animationen selbst

sind gut umgesetzt worden und jedes einzelne Level hat auch seine eigenen Überraschungen. Man muss aber auf jeden Fall wachsam bleiben,

denn es kann schon hektisch werden in den Kämpfen, weshalb man der Übersicht halber mit einem größeren Fernseher einen Vorteil

gegenüber der PS Vita hat.

Sound

Die Hintergrundmusik hat uns in ihren Bann gezogen und wir konnten nicht genug davon bekommen. Ein Highlight war zum Beispiel der Klang

der Patapons, die die Musik schön untermalt haben. Ebenso erfreut haben uns die altbekannten Phrasen der einzelnen Charaktere, die man

schon aus deren Spielen gewöhnt ist. Schade ist, dass sich diese teilweise zu häufig wiederholen und dann teilweise schon zu nerven

beginnen können.

Multiplayer

Bei Beat'em Up Spielen liegt der Schwerpunkt natürlich auf der Möglichkeit des Mehrspielers. Egal ob online oder offline, bis zu vier

Spieler können gleichzeitig gegeneinander antreten, wobei man bei weniger Spielern KI-Gegner aktivieren kann. Die Regeln sind die

selben wie in den Singlemodi, es gilt wieder möglichst selten zu sterben und möglichst häufig die Gegner besiegen um am Ende die beste

Bilanz auf seiner Seite zu haben. Als Wahl hat man ein schnelles Spiel, sowie die Ranglistenspiele um sich in die Bestenliste zu

spielen. Gerade im Multiplayer kommen die Stärken des Spieles zum Vorschein und mit Freunden kann man quasi nicht mehr aufzuhören, da

jeder einzelne Kampf einzigartig ist und bis zum letzten Moment spannend ist.

Fazit

Andreas
Andreas
YouGame Redaktion
PlayStation All-Stars: Battle Royale zählt sicher nicht zu den Spielen, die man Singleplayern ans Herz legen sollte, da dem Spieler

dafür zu wenig Abwechslung geboten wird. Wer aber ein Fan von Mehrspielerpartien ist und in seiner Freizeit gegen seine Freunde online

und offline in Fighting-Games antritt, dem kann man das Spiel nur ans Herz legen, da sie es lieben werden. Es warten Kämpfe, die bis

zum Ende spannend bleiben und durch freischaltbare Elemente für unvorhergesehene Momente sorgen. Wer sich riesige Innovationen

erwartet, dem können wir die geniale Cross-Play-Funktion ans Herz legen, durch die ihr sowohl auf der PlayStation 3 wie auf der PS Vita

gegen eure Freunde antreten könnt und sogar unterwegs weiter spielen könnt, wenn es stationär nicht mehr geht. Als Partygame wird man

im Weihnachtsgeschäft sicher nicht an PlayStation All-Stars: Battle Royale vorbeikommen.
Grafik
8/10
Sound
8/10
Multiplayer
9/10
Gameplay
8/10
Spielspaß
7/10