Mit Crown of the Old Iron King startete am 26. August der zweite Teil der Dark Souls 2 „Crown“ DLC-Trilogie für PC und Xbox 360. Die PS3 Fassung kam dann einen Tag später in den Playstation Store. Ob sich auch der zweite DLC Ableger wieder behaupten konnte, erfährt ihr im Laufe unseres neuesten Reviews.
Während „Crown of the sunken King“ noch in einem düsteren und feuchten Tempel spielte, knüpft „Crown of the old Iron King“ an das feurige Eisenschloss an. Den Zugang findet man nach dem letzten Gebietsboss in einem kleinen Raum, wo sich jetzt eine neue Öffnung aufgetan hat. Dort findet man den bereits bekannten schön gestalteten Brunnen, der uns in das neue Gebiet teleportiert. Dort angekommen marschiert man eine kurze Weile durch das Innere einer leicht verfallenen Ruine bis man das Tageslicht erblickt und sich vor beeindruckende Bauten, welche aus einem Lavasee emporragen, findet.
Überquert man hier die lange Brücke in Form einer Kette findet man auch schon das erste Leuchtfeuer und den ersten neuen Gegnertyp. Diese unbeweglichen rot leuchtenden Kreaturen kann man nicht angreifen und sind nur besiegbar indem man ihnen einen Pflock in Herz treibt. Diese Pflöcke sind aber nicht unendlich vorhanden und so sollte man sich gut überlegen, ob man sich nicht den ein oder anderen dieser Gegner auslassen sollte. Diese Kreaturen haben nämlich unterschiedliche Effekte. Manche zaubern verheerende Feuerstürme, andere wollen den Spieler verfluchen und ihm so einen Teil seiner maximalen Lebenspunkte klauen und andere heilen andere Gegner. Apropos andere Gegner, auch im zweiten Teil des DLC Dreiteilers gibt auch sonst noch eine Vielzahl an weiteren, neuen Gegnern. Von übergroßen Kriegern mit Äxten oder Schild und Schwert über noch viel größeren Kreaturen, die mit Lava aus ihren Schultern rumkleckern, bis hin zu aus verschiedenen Köperteilen zusammengeschusterten Kreaturen, die einen Doktor Frankenstein blass aussehen lassen. Letztere warten mit teilweise sehr komplexen und manchmal unvorhersehbaren Atacken auf, die uns schon ab und zu ins Schwitzen gebracht haben.
Der Schwierigkeitsgrad kann sich mit dem von Crown of the Sunken King durchaus an manchen Stellen messen, jedoch unspielbar schwer ist der DLC nicht. Nicht zuletzt, weil die Gebiete so gesetzt sind, dass man sich in brenzligen Situationen mühelos ein wenig zurückziehen kann, was dazu führt, dass die meisten Gegner sich zu ihrem Ausgangspunkt zurückbewegen. Dafür zieht der Schwierigkeitsgrad bei den zwei neuen Bossen wieder gehörig an und man wird vor allem beim ersten Boss, das sehr naheliegende Leuchtfeuer sehr zu schätzen wissen. Dieser nennt sich Rauchritter und glänzt zwar nicht durch komplexe Strategien, sondern durch seinen massiven Schadensausstoß und durch seine schnellen Bewegungen.
Grafik
Die Umgebung ist wieder sehr atmosphärisch, stimmig und vermittelt auf der einen Seite ein Gefühl von Realismus und auf der anderen Seite eine gewisse faszinierende Unwirklichkeit. Die teilweise riesigen Maschinen wirken als würden sie wirklich etwas antreiben. Begibt man sich dann allerdings nach draußen gibt es von Asche bedeckte größere freie Flächen und verbrannte Leichen, die von einem großen Unglück zeugen. Die riesigen massiven Bauwerke sind gut in Szene gesetzt und wirken als würden sie ihrem Zweck dienen und den ein oder anderen Rumms aushalten können. Das eben jene aus einem Lavasee herausragen gibt dem ganzen noch die fehlende Kirsche auf sein Eis.
Sound
Der Soundtrack ist wie immer sehr gut gewählt und auch die bekannten Soundeffekte geben uns wieder ein Gefühl davon was für immense Kräfte da wirken. Leider gibt es von der gewohnt guten Musik wieder nur sehr wenig zu hören. Aber wenn man einen Bossraum betritt, löst diese wie immer ein wenig Panik aus und zeigt an das hier etwas Böses lauert.






