Das schwarzhumorige Survival-Spiel 60 Parsecs! erscheint am 18. September


04.09.2018 15:10 - Andy

Nach dem apokalyptischen Survival-Hit 60 Seconds! wird Entwickler Robot Gentleman den Nachfolger 60 Parsecs! veröffentlichen. Für 14,99€ werden Steam-Spieler am 18. September 2018 ins All geschossen, um ihre Überlebenskünste in den Weiten der Galaxie unter Beweis zu stellen. Genau wie im Vorgänger gibt es hier endlose Möglichkeiten, der Crew den Garaus zu machen oder ihr auf sonstige absurde Weise das Leben schwer zu machen.

Es lässt sich nicht abstreiten, dass das Weltall ein tödlicher Platz ist - aber ein tödlicher Spielplatz, wie 60 Parsecs! demonstriert. Hier erwarten den Spieler schnelle Spielsessions, in denen die ihre Crew von einem Unglück nach dem nächsten heimgesucht wird. Hier bedeutet Survival, weniger drohende Gefahren vorauszusehen, als sich von brenzligen Situationen wieder zu erholen. Man weiß nie genau, welche Herausforderung einen in der Galaxis erwarten, aber wichtig ist, wie man damit umgeht. Soll man mit seinen Weltraumstiefeln einen Vorhang zurechtschneiden oder Schaulustigen mit einem stählernen Blick begegnen? Wie auch immer, hoffentlich hat man etwas zur Hand, mit dem man Verletzungen am Ego (oder der Wirbelsäule) heilen kann, falls die Sache außer Kontrolle gerät.

In 60 Parsecs! treffen Spieler auf viele Dinge, die schon im Vorgänger die Fans begeistert haben. Eine der größten Neuerungen ist, dass man sich nicht nur den spielbaren Captain unter fünf Astro-Kadetten (die eigentlich nichts im Weltraum verloren haben) aussuchen kann, sondern auch schwierige Entscheidungen diesbezüglich treffen muss, wen man mitnimmt und wer zurückgelassen wird. Da nur vier Plätze im Raumschiff frei sind, muss der Spieler sich innerhalb von 60 Sekunden entscheiden, wer sich auf der Flucht als nützlich erweisen wird und wen man guten Gewissens zu Staub zerfallend zurücklassen kann.

Von nicht-linearer Story mit hohem Wiederspielwert, bis hin zum brandneuen Crafting-System, baut 60 Parsecs! als logische Evolution auf den Vorgänger-Hit auf. Niemand hat behauptet, es wäre einfach, im Weltall schwere, lebensverändernde Entscheidungen zu treffen, aber darüber kann man sich nicht beschweren, wenn gerade die KI eines Alien-Raumschiffs versucht, das eigene Schiff mit binären Gedichten zu verführen oder man von einem gigantischen Mistkäfer hingerichtet wird. Was den Tod betrifft, wird der Fantasie in 60 Parsecs! keine Grenzen gesetzt und manchmal ist es gerade dann ein Happy End (oder zumindest ein lustiges Ende), wenn eine mysteriöse Weltraum-Pizza eine Katastrophe auslöst.

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