Wired Productions und Solo-Entwickler Tomas Sala haben den Early-Access-Termin für ShipShaper bekannt gegeben. Das kreative Schiffbau-Spiel erscheint am 3. September 2026 auf Steam und erweitert die bereits verfügbare Demo um neue Werkzeuge, zusätzliche Bauteile und erstmals die Möglichkeit, selbst entworfene Schiffe zu Wasser zu lassen.
Im Mittelpunkt steht ein bewusst zugängliches Bausystem, das ohne komplizierte 3D-Programme, starre Raster oder vorgeschriebene Lösungen auskommt. Formen werden gezogen, gedrückt, gebogen und angepasst, bis daraus Fischerboote, Segelschiffe, Panzerschiffe, U-Boote oder deutlich ungewöhnlichere Konstruktionen entstehen. Erfahrung mit 3D-Modellierung wird dafür nicht benötigt.
Auf Kämpfe, wirtschaftliches Management oder feste Bauziele verzichtet ShipShaper vollständig. Stattdessen sollen Spieler frei experimentieren und ihrer Kreativität folgen können. Der Early Access bringt dafür zusätzliche historische Waffen und Geschütztürme, neue Antriebsmöglichkeiten, verschiedene Segeltypen, Beleuchtung, Dekorationen und flexiblere Werkzeuge zur Formgestaltung.
Neu ist außerdem, dass fertige Schiffe nicht mehr nur im Trockendock betrachtet werden. Eigene Konstruktionen können auf dem Wasser ausprobiert und gesegelt werden. Wer sein Werk lieber ausstellen möchte, kann es in eine dekorative Flasche oder ein handgefertigtes Diorama setzen und anschließend im Fotomodus festhalten.
Besonders ungewöhnlich sind die Exportmöglichkeiten. Fertige Modelle lassen sich direkt in Bulwark: Falconeer Chronicles übernehmen oder für andere kreative Projekte ausgeben. Mit externer Software können die Schiffe außerdem für den 3D-Druck vorbereitet werden, wobei das Ergebnis vom jeweiligen Entwurf und Druckverfahren abhängt.
ShipShaper enthält darüber hinaus eine kostenlose kommerzielle Lizenz. Dadurch dürfen Entwickler, Modder und andere Kreative ihre entworfenen Modelle nicht nur privat, sondern auch in kommerziellen Projekten verwenden. Erste Schiffe aus dem Editor sind laut den Verantwortlichen bereits in kleineren Indie-Spielen aufgetaucht.
Viele der bisherigen Funktionen entstanden auf Wunsch der Community. Über einen eigenen Discord-Kanal konnten Spieler unter anderem historische Ergänzungen und neue Bauteile vorschlagen. Während des Early Access soll dieses Feedback weiterhin Einfluss darauf nehmen, welche Werkzeuge und Möglichkeiten Tomas Sala als Nächstes ergänzt.


