Bandai Namco bringt das düstere Universum von Little Nightmares ab sofort auch in die Virtual Reality. Little Nightmares VR: Altered Echoes, entwickelt von Iconik, ist jetzt für PlayStation 5 mit PSVR2, für PC über den Meta Horizon Store und SteamVR sowie als Standalone-Version für Meta Quest 2 und Meta Quest 3 verfügbar. Damit öffnet sich das Franchise erstmals in dieser Form für ein VR-Erlebnis, das die beklemmende Atmosphäre der Reihe noch unmittelbarer erlebbar machen soll.
Im Mittelpunkt steht diesmal Dark Six. Spieler:innen schlüpfen direkt in ihre Rolle und erleben die Welt nicht mehr aus einer gewissen Distanz, sondern praktisch unter ihrer Kapuze. Genau daraus zieht das Spiel seinen größten Reiz, denn Little Nightmares lebt seit jeher von Enge, Unsicherheit und dem Gefühl, in einer feindseligen Welt kaum mehr als ein verlorenes Kind zu sein. In VR dürfte diese Wirkung noch einmal deutlich intensiver ausfallen.
Inhaltlich geht es darum, Dark Six mit dem verschwundenen Teil ihrer selbst wieder zu vereinen. Auf diesem Weg begegnen Spieler:innen bekannten Gesichtern und Orten aus dem Little Nightmares-Kosmos, müssen aber schnell erkennen, dass Vertrautes nicht automatisch Sicherheit bedeutet. Vielmehr scheint Altered Echoes gezielt mit diesem Wiedererkennungseffekt zu spielen und die Frage aufzuwerfen, wie viel von dem, was man zu kennen glaubt, tatsächlich noch ist, wie es scheint.
Gleichzeitig erweitert das Spiel die Welt der Reihe um neue Bedrohungen, Rätsel und Schauplätze. Genannt wird unter anderem ein Bahnhof, an dem der Schaffner lauert. Solche neuen Orte sollen nicht nur frische Gefahren bieten, sondern auch die Lore von Little Nightmares um eine weitere emotionale Geschichte ergänzen. Das deutet darauf hin, dass Altered Echoes nicht bloß ein VR-Ableger zur schnellen Verwertung sein will, sondern ein eigenständiger Beitrag zum Universum.


