Disney+ nimmt ab dem 5. Februar die Komödie Ella McCay ins Programm. Der Film von James L. Brooks dreht sich um Familienleben in all seinen chaotischen, komischen und auch schmerzhaften Momenten – und um das, was zwischen Nähe, Überforderung und Loyalität übrig bleibt.
Brooks, der zuletzt vor allem als Produzent (unter anderem The Edge of Seventeen und Are You There God? It’s Me, Margaret) tätig war und viele Jahre an The Simpsons arbeitete, kehrt mit Ella McCay bewusst zum Schreiben einer originellen Geschichte zurück. Sein Anspruch: den Geist klassischer Filmkomödien der 1940er- und 1950er-Jahre einzufangen, ohne die „Erschütterungen, Leiden und Fallstricke des Menschseins“ zu glätten. Entsprechend verbindet der Film leichtere, pointierte Momente mit Themen wie frühen Traumata und deren langfristigen Folgen – bleibt dabei aber im Kern eine Geschichte über Liebe und darüber, wie Familie auch dort entstehen kann, wo sie nicht selbstverständlich ist.
Im Mittelpunkt steht eine idealistische junge Frau, die versucht, ihren Job und eine nicht gerade einfache Familie gleichzeitig zu stemmen. Die Inszenierung setzt auf Wärme, Witz und einen Ton, der auch dann nicht zynisch wird, wenn es ungemütlich wird.


