Das taiwanische Entwicklerteam HIGHFIVE DOG bringt City God Alice auf internationale Bühnen. Das narrative Rollenspiel wird beim Busan Indie Connect Festival 2026 erstmals außerhalb Taiwans öffentlich gezeigt und ist anschließend auf der gamescom 2026 sowie der Tokyo Game Show 2026 vertreten. In Tokio soll zudem erstmals eine zeitlich begrenzte Steam-Demo öffentlich verfügbar werden.
City God Alice verbindet die Verwaltung eines Tempels mit seitlicher Erkundung, Umgebungsrätseln und taktischen, rundenbasierten Kämpfen. Über Ereigniskarten reagieren Spieler:innen auf Bitten von Gläubigen, Geistern und Gottheiten, verteilen Ressourcen, reparieren Einrichtungen und fertigen Puppen für den Einsatz im Kampf an.
Im Zentrum der Geschichte steht Lin Cheng-Dong. An seinem 20. Geburtstag erfährt er, dass er nur noch ein Jahr zu leben hat und anschließend als neuer Stadtgott des Jiantan-Bergtempels dienen soll. Die amtierende Stadtgottheit Alice behauptet, Lin habe diesem Schicksal bereits als Kind zugestimmt, um sich einen Wunsch zu erfüllen, an den er sich heute nicht mehr erinnern kann. Während seines letzten Jahres muss er die Wahrheit über den vergessenen Vertrag, einen Familienfluch und einen uralten Fischgeist aufdecken.
Die Handlung ist von der taiwanischen Legende des Jiantan-Fischgeists inspiriert. In den sogenannten Yuanchen-Palästen betreten Spieler:innen mentale Welten, die aus Erinnerungen und Obsessionen der Verstorbenen entstehen. Vertraute taiwanische Schauplätze verwandeln sich dort in übernatürliche und bedrohliche Räume.
Im Kampf spielen neben Lebenspunkten und Aktionsressourcen auch die geistige Verfassung der Figuren sowie ihre horizontale Positionierung eine wichtige Rolle. Wesen aus taiwanischen Volkstraditionen lassen sich als Unterwelt-Offiziere anwerben. Entscheidungen, Urteile, Opfergaben und die Führung des Tempels beeinflussen ihr Vertrauen und damit auch den Verlauf sowie das Ende der Geschichte.
City God Alice soll 2026 für PC über Steam erscheinen. Geplant sind Texte und Untertitel auf Englisch, traditionellem und vereinfachtem Chinesisch, Japanisch und Koreanisch. Den Soundtrack komponierte Youhuo, der östliche Instrumentierung mit elektronischen Klängen und einer rituellen Atmosphäre verbindet.


