Auf der CES 2026 präsentiert MSI eine vollständig überarbeitete Generation seiner Gaming-Laptops und richtet sich damit gleichermaßen an Leistungsenthusiasten, mobile Gamer und anspruchsvolle Creator. Im Mittelpunkt stehen die neuen Modelle der Raider-, Stealth- und Crosshair-Serie, die mit neuen Gehäusen, verbesserten Kühlsystemen und aktueller Hardware-Generation antreten. Je nach Ausrichtung kommen Intels neue Core-Ultra-Prozessoren bis hin zur Serie 3 sowie Laptop-GPUs der NVIDIA-GeForce-RTX-50-Reihe zum Einsatz.
MSI spricht von einem umfassenden Redesign des gesamten Gaming-Line-ups, das auf direktem Feedback aus der Community basiert. Ziel sei es gewesen, mehr Leistung abrufbar zu machen, ohne Mobilität, Bedienkomfort oder Anschlussvielfalt zu vernachlässigen. Ein besonders sichtbares Ergebnis dieser Strategie ist der Stealth 16 AI+, der für sein ultramobiles Konzept mit einem CES Innovation Award ausgezeichnet wurde.
Mit der neuen Raider-Serie richtet sich MSI klar an Nutzer, die maximale Performance in einem Notebook-Format suchen. Der Raider 16 Max HX ist dabei das technische Aushängeschild und erreicht erstmals eine kombinierte Systemleistung von bis zu 300 Watt. Unter Volllast stehen der Grafikkarte bis zu 175 Watt und dem Prozessor bis zu 125 Watt zur Verfügung. Möglich wird das durch ein weiterentwickeltes Kühlsystem mit drei Lüftern, optimierter Luftführung und einem komplexen Heatpipe-Verbund. Trotz der leistungsorientierten Auslegung bleibt das Gehäuse vergleichsweise kompakt und erlaubt dank separater Service-Klappe ein einfaches Aufrüsten von Arbeitsspeicher und SSDs. Hochauflösende OLED-Panels mit hoher Bildwiederholrate und HDR-Zertifizierung runden den High-End-Anspruch der Serie ab.
Einen völlig anderen Schwerpunkt setzt der Stealth 16 AI+, der leistungsstarke Hardware mit einem besonders schlanken und leichten Design kombiniert. Mit weniger als zwei Kilogramm Gewicht und einer Bauhöhe von unter zwei Zentimetern positioniert MSI das Gerät klar im Thin-&-Light-Segment, ohne auf aktuelle Gaming-Performance zu verzichten. Möglich wird das durch energieeffiziente Intel-Core-Ultra-Prozessoren, eine ausgefeilte Kühlung und Akkukapazitäten, die auch abseits der Steckdose längere Laufzeiten erlauben. Optisch hebt sich das Modell durch ein überarbeitetes Gehäusedesign, ein deutlich vergrößertes Touchpad und eine zurückhaltende, hochwertige Materialwahl ab. Trotz des kompakten Formats sind selbst leistungsstarke RTX-GPUs vorgesehen, die dank optimierter Thermik ihr volles Potenzial ausschöpfen können.
Zwischen diesen beiden Extremen ordnet sich die neue Crosshair-Serie ein, die MSI im gehobenen Mainstream-Segment positioniert. Sie kombiniert aktuelle Intel-Core-Ultra-HX-Prozessoren mit GeForce-RTX-50-Grafik und bietet spürbar mehr Leistungsreserven als die Vorgängergeneration. Ein überarbeitetes Kühlsystem erlaubt eine höhere Gesamtleistungsaufnahme von Prozessor und GPU, was sich insbesondere in stabileren Taktraten bei längeren Gaming-Sessions bemerkbar machen soll. Auch bei der Anschlussvielfalt hat MSI nachgelegt und setzt auf ein aufgeräumtes Layout mit rückseitig platzierten Ports. Optisch bleibt die Crosshair-Reihe ihrer auffälligen RGB-Ausrichtung treu, ergänzt durch eine mehrzonige, anpassbare Tastaturbeleuchtung.
Abgerundet wird MSIs CES-Auftritt durch eine neue Farbvariante des Handheld-Gaming-PCs Claw 8 AI+. Die Glacier Blue Edition setzt auf ein auffälliges, mehrschichtiges Finish, bleibt technisch aber identisch mit dem bisherigen Topmodell der Reihe und richtet sich an Nutzer, die mobile PC-Games im Konsolenformat spielen möchten.


