Titel:
Yakuza 0
System:
PC
Publisher:
Sega
Entwickler:
Sega
Genre:

Release:
23.01.2017

Systemvorraussetzungen
Minimum:

Optimum:

Bestellen bei:
keine Preisauskunft vorhanden

Review: Yakuza 0

Seit Jahren begeistert die Yakuza-Reihe auf der Playstation und bringt uns die japanische Unterwelt ins Wohnzimmer. Nun heißt es jedoch den Analogstick auf die Seite zu legen und am PC mit Yakuza 0 erstmals Maus und Tastatur in die Hand zu nehmen. Doch funktioniert das Spielprinzip mit der neuen Steuerung? Hat die grafische Portierung geklappt?

Spielerisch und technisch gleicht Yakuza 0 der ursprünglich für die Playstation 3 entwickelten Engine. Wenn man durch Tokios fiktiven Stadtteil Kamurocho spaziert, gibt es in der belebten Stadt an jeder Ecke etwas zu entdecken. Die Stadt ist zwar deutlich kleiner als vergleichbare Städte wie zum Beispiel in Grand Theft Auto, dafür passiert viel mehr auf viel weniger Platz. Man muss nicht nur dem Storyleitfaden folgen, sondern kann sich wirklich frei in der Stadt vergnügen, von Tanzen über Bowling bis zu Karaoke oder Mah-Jongg haben die Entwickler einige Minispiele integriert. Das Spiel tanzt hier auf der feinen Klinge zwischen ernsten Teilen der Yakuza-Geschichte und vielen lustigen Momenten, die einem zum Schmunzeln bringen.

Wir übernehmen im Spiel die Rolle von Kazuma Kiryu und Goro Majima in ihren jugendlichen Jahren und befinden uns im Jahr 1988. Wir übernehmen in unterschiedlichen Kapiteln die Steuerung der beiden Yakuza-Aufsteigern. Kiryu landet durch eine Intrige mitten im Schußfeld der mächtigen Yakuza-Klans und muss beweisen, dass er nichts mit dem Tod eines Schuldners zu tun hat. Goro lebt im fernen Osaka und ist dort Manager eines Hostessen-Clubs. Erst im Laufe des Spieles werden die beiden Geschichten zueinander geführt. Erzählt wird die Geschichte vor allem in Dialogszenen, wo wir die Antworten selbst auswählen können. Auswirkungen auf den Ausgang der Dialoge haben die Entscheidungen jedoch nicht.

Ein wichtiger Part des Spieles sind die Kämpfe, die flüssig von der Hand gehen. Spaß macht es vor allem deshalb, da sich die Kämpfe je nach Waffen und Umweltobjekten deutlich unterscheiden. Gerade die Umgebung lässt sich perfekt für die Finishing-Moves verwenden und man wird vom Spiel quasi eingeladen in den Kampfszenen kreativ zu sein und sich ein wenig auszuprobieren.

Sega hat sich viel Mühe gemacht, eines ihrer wichtigsten Spiele mit viel Aufwand auf den PC zu bekommen. Technisch wurde das Spiel sauber umgesetzt und funktioniert deswegen mit den unterschiedlichsten Hardware-Konfigurationen. So lassen sich die grafischen Details in mehreren Stufen ein- und ausschalten und es ist sogar möglich wahlweise im rahmenlosen Fenster statt im Vollbild zu spielen. Die Bildschirmanzeigen lassen sich in Größe und Position ebenso verändern, sowie auch die Tasten bei Maus und Tastatur selbst festzulegen. Sollte man auch am PC mit Gamepad spielen, lassen sich da auch alle Tasten anpassen. Persönlich empfehle ich das Spielen mit dem Controller, es fühlt sich gerade bei den Kämpfen besser an.

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