Julian Juu Reckord hat das Red Bull Reshuffle im ausverkauften Austria Center Vienna gewonnen. Der 20-jährige Deutsche setzte sich in sechs Runden gegen 39 weitere Fortnite-Profis durch und entschied das Turnier erst in einem packenden Endspurt für sich. Rund 1.000 Fans verfolgten das Finale vor Ort, während nach Angaben des Veranstalters hunderttausende Zuschauer:innen die Livestreams einschalteten.

Mit mehr als 200 Punkten sicherte sich Juu den ersten Platz und ein Preisgeld von 12.500 Euro. Japko, der vor der letzten Runde noch an der Spitze gelegen war, beendete das Turnier auf Rang zwei und erhielt 10.000 Euro. Platz drei und 7.500 Euro gingen an P1ng.

Auch der österreichische Fortnite-Weltmeister Taylor-Petrik vic0 Gatschelhofer durfte eine Trophäe mit nach Hause nehmen. Er erzielte die meisten Eliminierungen des Turniers und erhielt dafür ein zusätzliches Preisgeld von 1.500 Euro.

Für zusätzliche Spannung sorgte das ungewöhnliche Format von Red Bull Reshuffle. Die Profis traten im schnellen Fortnite-Reload-Modus in Zweierteams an, wurden nach jeder Runde jedoch mit einem neuen Partner zusammengelost. Lediglich das sogenannte Wiiings Team wurde vom Publikum bestimmt. Dadurch mussten sich die Teilnehmer laufend auf andere Spielweisen, Kommunikationsstile und taktische Situationen einstellen.

Gewertet wurden nicht die einzelnen Duos, sondern die Leistungen jedes Spielers über alle sechs Runden hinweg. Punkte gab es sowohl für Platzierungen als auch für Eliminierungen. Juu überzeugte dabei vor allem durch seine Konstanz und konnte sich bereits in den ersten drei Runden im Spitzenfeld festsetzen.

Zu den weiteren Teilnehmern gehörten internationale Fortnite-Größen wie MrSavage, Mongraal und Vadeal. Amar führte durch den deutschsprachigen Livestream, während SypherPK die englischsprachige Übertragung begleitete. Mit einer großen Bühne, Lichtshow und einem lautstarken Publikum verwandelte sich das Austria Center Vienna für einen Nachmittag in eine internationale E-Sport-Arena.

Fotocredit: Red Bull Content Pool / Matthias Heschl