Amazon Game Studios und Crystal Dynamics haben die vierte Mini-Dokumentation zur Entstehung von Tomb Raider: Legacy of Atlantis veröffentlicht. Die Neuinterpretation von Lara Crofts erstem Abenteuer aus dem Jahr 1996 erscheint am 12. Februar 2027 für PlayStation 5, Xbox Series X|S, Nintendo Switch 2 und PC via Steam.
Die neue Episode widmet sich vollständig Laras Bewegung und der Erkundung der Spielwelt. Die Teams von Crystal Dynamics und Flying Wild Hog erklären darin, wie sie bekannte Bewegungsabläufe aus dem ursprünglichen Tomb Raider aufgegriffen und für eine moderne Steuerung neu umgesetzt haben. Dabei ging es nicht nur darum, Laras klassische Aktionen nachzubilden, sondern auch darum, ihr Gewicht, ihre Körperlichkeit und die Präzision ihrer Bewegungen glaubwürdig zu vermitteln.
Gerade das Zusammenspiel aus Springen, Klettern und dem Einschätzen dem Einschätzen von Distanzen gehörte bereits 1996 zu den prägenden Elementen des Spiels. In Legacy of Atlantis soll dieses Gefühl erhalten bleiben, ohne sich so sperrig anzufühlen wie manche frühen 3D-Steuerungen. Die Entwickler sprechen deshalb über die Arbeit an den Eingaben, der Lesbarkeit von Bewegungen und dem Übergang zwischen einzelnen Aktionen.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der visuellen Sprache der Umgebungen. Architektur, Beleuchtung und auffällige Formen sollen deutlich machen, welche Wege Lara nehmen kann, ohne die Erkundung vollständig vorzugeben. Spieler sollen Ruinen weiterhin aufmerksam betrachten und selbst erkennen, welche Vorsprünge, Öffnungen oder Kletterrouten sie weiterführen.
Auch Alix Wilton Regan, die Lara Croft ihre Stimme leiht, kommt in der Dokumentation zu Wort. Sie berichtet von ihrem eigenen körperlichen Training, das ihr dabei geholfen habe, die Figur und deren Bewegungen besser zu verstehen. Dadurch soll Lara nicht nur in Dialogen, sondern auch in ihrer Haltung und körperlichen Präsenz überzeugender wirken.
Tomb Raider: Legacy of Atlantis erzählt Laras prägendes Debütabenteuer neu und verbindet bekannte Schauplätze sowie Ideen des Originals mit moderner Technik und überarbeitetem Gameplay. Die vierte Mini-Dokumentation macht deutlich, dass dabei besonders viel Aufmerksamkeit in ein Element fließt, das für die Reihe von Beginn an entscheidend war: das Gefühl, sich als Lara Croft durch gefährliche, rätselhafte und weitläufige Ruinen zu bewegen.


