Panache Digital Games hat das zweite Entwicklertagebuch zu 1666: Amsterdam veröffentlicht. Darin gibt das Studio einen Blick hinter die Kulissen des kommenden erzählerischen Action-Adventures von Creative Director Patrice Désilets und zeigt, wie Kunst und historische Recherche die visuelle Identität des Spiels geprägt haben.

Im Mittelpunkt steht die niederländische Kunst des 17. Jahrhunderts. Besonders die Gemälde des Goldenen Zeitalters dienten dem Team als Inspiration für Lichtstimmung, Farbgebung, Architektur und Bildkomposition. Diese Einflüsse sollen nicht einfach nur als dekorative Verweise auftauchen, sondern die verschiedenen Zeitebenen des Spiels sichtbar miteinander verbinden.

Das Entwicklertagebuch zeigt außerdem, wie historische Quellen und künstlerische Vorlagen in interaktive Umgebungen übersetzt werden. Gemälde liefern dabei nicht nur Ideen für einzelne Schauplätze, sondern auch für die Art, wie Räume aufgebaut, Figuren inszeniert und bestimmte Szenen ausgeleuchtet werden. So soll eine Welt entstehen, die historisch glaubwürdig wirkt, zugleich aber eine eigene, unverkennbare Atmosphäre besitzt.

Gerade bei einem Spiel, das mehrere Zeitlinien miteinander verbindet, spielt diese visuelle Handschrift eine wichtige Rolle. Panache Digital Games möchte die unterschiedlichen Epochen klar voneinander abheben, ohne dass 1666: Amsterdam dabei wie eine lose Sammlung verschiedener Schauplätze wirkt. Die Kunstgeschichte dient deshalb als gemeinsamer Ausgangspunkt für eine zusammenhängende Bildsprache.

Seit der Ankündigung können Interessierte bereits einen kostenlosen Prolog zu 1666: Amsterdam ausprobieren. Dieser ist über Steam und den Epic Games Store verfügbar und bietet einen ersten spielbaren Einblick in die Welt und Erzählweise des kommenden Action-Adventures.