NVIDIA und Sega feiern mehr als 30 Jahre Zusammenarbeit und kündigen neue Unterstützung für NVIDIA RTX Spark an. Mit Virtua Fighter Crossroads soll auch der kommende Teil der traditionsreichen Kampfspielserie für die neue Hardwareplattform erscheinen. Weitere Sega-Spiele sollen künftig folgen.

RTX Spark ist für schlanke Windows-Laptops und kompakte Desktop-PCs vorgesehen und soll Gaming, KI-Anwendungen, Content Creation und persönliche KI-Agenten auf einer gemeinsamen Plattform verbinden. Sega will dabei auf Technologien wie Raytracing, DLSS und KI-gestützte Grafikfunktionen von NVIDIA zurückgreifen, um bekannte Marken technisch an die neue Geräteklasse anzupassen.

Die Verbindung zwischen beiden Unternehmen reicht bis in die frühen Jahre der 3D-Grafik zurück. Vor rund drei Jahrzehnten arbeitete NVIDIA mit Sega an Grafiktechnologien für Arcade-Systeme und Spielkonsolen. Der NVIDIA-NV1-Chip kam unter anderem bei der PC-Version des ersten Virtua Fighter zum Einsatz, das damals zu den frühen vollständig dreidimensionalen Kampfspielen gehörte.

Angekündigt wurde die erneute Zusammenarbeit im ehemaligen Sega Akihabara Arcade, dem heutigen GiGO Akihabara 3. Der Ort gilt als ein wichtiger Teil der japanischen Arcade-Geschichte und bot entsprechend den passenden Rahmen, um die gemeinsame Vergangenheit mit einem Ausblick auf kommende Windows-PCs zu verbinden.

An der Präsentation nahmen NVIDIA-Gründer und CEO Jensen Huang, Sega-CEO Haruki Satomi, Chief Operating Officer Shuji Utsumi, Virtua-Fighter-Schöpfer Yu Suzuki und der frühere Sega-Präsident Shoichiro Irimajiri teil. Gemeinsam blickten sie auf die Entwicklung ihrer Unternehmen und darauf, wie sich Partnerschaften über mehrere Generationen von Hard- und Software hinweg verändern können.

Mit Virtua Fighter Crossroads auf RTX Spark wollen NVIDIA und Sega die Geschichte ihrer Zusammenarbeit fortsetzen. Gleichzeitig soll das wachsende RTX-Spark-Ökosystem zeigen, wie klassische Spielemarken mit modernen Grafik- und KI-Technologien verbunden werden können, ohne ihre ursprüngliche Identität aus den Augen zu verlieren.