Das Team hinter Celestial Return hat den dritten Devlog zum kommenden Sci-Fi-Noir-RPG veröffentlicht. Nachdem frühere Beiträge bereits einen Blick auf die Gestaltung, Einflüsse und erzählerischen Absichten hinter Netherveil City geworfen haben, steht diesmal der Sound im Mittelpunkt. Der neue Beitrag zeigt, wie Musik, Klangdesign und Storytelling ineinandergreifen sollen, um die düstere Atmosphäre der Stadt und die innere Zerrissenheit ihrer Figuren zu unterstreichen.

Der Soundtrack von Celestial Return umfasst 20 Tracks und verbindet Jazz, Metal und elektronische Musik. Statt auf eine klar festgelegte musikalische Identität zu setzen, arbeitet das Spiel bewusst mit Brüchen und Kontrasten. Diese fragmentierte Klangwelt soll die Erzählung widerspiegeln und sich eng an den emotionalen und narrativen Wendepunkten orientieren.

Damit passt der Sound auch zur Hauptfigur Detective Howard. Wie die Stadt, in der er lebt, wirkt auch er nicht wie aus einem Guss, sondern wie ein Mensch, der aus vielen unfertigen Teilen zusammengesetzt wurde. Geprägt von Umständen, die er nicht kontrollieren kann, wird Howard in eine Bedrohung hineingezogen, die er nur mit Mühe überleben kann. Genau diese innere Unruhe soll sich auch musikalisch bemerkbar machen.

Celestial Return setzt damit nicht nur auf Neonlicht, Noir-Stimmung und Science-Fiction-Kulissen, sondern auch auf ein Klangbild, das die Welt erzählerisch erweitert. Die Musik soll nicht bloß Begleitung sein, sondern Teil der Atmosphäre, der Figurenzeichnung und des Gefühls, in einer Stadt zu stehen, die ebenso schön wie gefährlich ist.