Skystone Games und Entwickler neoludic bringen Tiny Bookshop auf Mobilgeräte. Die gemütliche Buchhandlungs-Simulation erscheint am 9. Juli für iOS und Android und wird im App Store sowie bei Google Play zum Preis von 7,99 US-Dollar erhältlich sein. Werbung, Mikrotransaktionen oder Abos soll es nicht geben.

Tiny Bookshop konnte auf Steam bereits viele Spieler überzeugen und steht dort bei mehr als 7.000 Bewertungen auf „äußerst positiv“. Die Mobile-Version soll inhaltlich der PC- und Konsolenfassung entsprechen und wurde mit einer Touch-Steuerung für Smartphones und Tablets angepasst. Zudem können Interessierte das Spiel zunächst kostenlos ausprobieren und die Vollversion anschließend über einen einmaligen Kauf freischalten.

Im Spiel lassen Spieler das hektische Stadtleben hinter sich und eröffnen einen kleinen Secondhand-Buchladen in einem Anhänger. Dieser wird durch die Küstenstadt Bookstonbury-by-the-Sea gefahren, an verschiedenen Orten geparkt und nach eigenen Vorstellungen eingerichtet. Zwischen Pflanzen, Lichterketten und kleinen Dekorationen werden Regale mit Gedichten, Krimis, Pulp-Literatur, seltenen Fundstücken und anderen Büchern gefüllt.

Der Reiz liegt nicht im schnellen Optimieren, sondern im ruhigen Alltag einer mobilen Buchhandlung. Kunden kommen mit eigenen Vorlieben, kleinen Geschichten und manchmal auch Unsicherheiten vorbei. Wer das passende Buch empfiehlt oder jemanden vorsichtig zu etwas Neuem bringt, lernt nach und nach nicht nur die Kundschaft, sondern auch den Ort selbst besser kennen.

Tiny Bookshop setzt bewusst auf Entschleunigung. Es gibt keine Kämpfe, keine Zeitlimits und keine klassischen Scheitermomente. Stattdessen stehen handgezeichnete Grafik, ruhige Klaviermusik, Meeresrauschen und kleine erzählerische Begegnungen im Mittelpunkt. Der Laden kann individuell gestaltet werden, während neue Orte und Figuren in Bookstonbury nach und nach Teil des eigenen Alltags werden.

Für neoludic passt der Schritt auf Mobilgeräte besonders gut zum Spielgefühl. Bookstonbury sei ein Ort, den man mit sich tragen können sollte, sagt David Zapfe-Wildemann vom Studio. Gerade kurze Pausen, lange Fahrten oder ruhige Minuten vor dem Schlafengehen sollen sich gut für einen Besuch im kleinen Buchladen eignen.