Stormind Games hat im Rahmen von Midsummer Night’s Scream, dem Horror-Showcase der Horror Game Awards, ein zweites Dev Diary zu Remothered: Red Nun’s Legacy veröffentlicht. Das Video gibt einen tieferen Einblick in die erzählerische Ausrichtung des neuen Kapitels der Survival-Horror-Reihe und zeigt deutlicher, welche Rolle der Titel innerhalb der Saga einnimmt.
Der Entwickler betont erneut, dass Remothered: Red Nun’s Legacy auch ohne Vorkenntnisse der ersten beiden Teile verstanden und gespielt werden kann. Das Spiel soll als eigenständiger Einstiegspunkt funktionieren, gleichzeitig aber die Mythologie des Remothered-Universums erweitern. Damit richtet sich der Titel sowohl an langjährige Fans als auch an Spieler, die erstmals in die Reihe einsteigen.
Im Mittelpunkt steht Susan, gesprochen von der BAFTA-prämierten Schauspielerin Cissy Jones. Ihre Geschichte beginnt mit einer zutiefst persönlichen Tragödie: Ihre Tochter wird entführt, und die verzweifelte Suche führt sie schließlich zu einer verlassenen Villa am Ätna. Dort entwickelt sich ihre Reise zu einem Albtraum aus Geheimnissen, Trauma und verstörenden Erscheinungen.
Während sich die Handlung entfaltet, sollen Spieler nach und nach die Geschichte jener Familie aufdecken, die im Zentrum der Ereignisse steht. Atmosphärisch orientiert sich Remothered: Red Nun’s Legacy stark am klassischen italienischen Horror und greift dabei visuelle und stilistische Einflüsse auf, die Filmemacher wie Mario Bava und Dario Argento geprägt haben. Das neue Kapitel setzt also nicht nur auf Survival-Horror, sondern auch auf eine bewusst italienisch geprägte Neo-Giallo-Stimmung.
Zugleich erweitert das Spiel die Lore der Reihe um neue Schauplätze, Rätsel und erzählerische Verbindungen. Neben dem geheimnisvollen Konvent des Cristo Morente spielt vor allem der Orden der Roten Nonnen eine zentrale Rolle. Er gehört zu den wichtigsten Elementen von Red Nun’s Legacy und verbindet die Ereignisse dieses neuen Teils mit der übergeordneten Geschichte der Reihe.


