Die gamescom lan wächst weiter und hat 2026 den nächsten Meilenstein erreicht. Erstmals kamen 4.000 Besucher:innen zum Community-Event nach Köln. Damit legt die Veranstaltung nach 3.500 Teilnehmenden im Vorjahr erneut deutlich zu und unterstreicht, dass sie sich längst als fester Treffpunkt für Gaming- und LAN-Kultur etabliert hat. Auch auf Seiten der Creator:innen ging es weiter nach oben: 225 Influencer:innen feierten gemeinsam mit ihren Communitys vor Ort, so viele wie nie zuvor.
Vom 20. bis 22. März wurden die Hallen der Koelnmesse schon Monate vor der eigentlichen gamescom wieder zum Anziehungspunkt für Gamer:innen, Creator:innen, Branchenvertreter:innen, E-Sport-Fans und TCG-Communities. Genau diese Mischung macht die gamescom lan inzwischen aus. Sie ist nicht mehr nur ein klassisches LAN-Event, sondern ein breit aufgestelltes Community-Treffen, bei dem Turniere, Creator-Kultur und gemeinsames Erleben ineinandergreifen. Der Termin für die nächste Ausgabe steht bereits fest: Vom 19. bis 21. Februar 2027 geht das Event in die nächste Runde.
Auch sportlich hatte die diesjährige Ausgabe einiges zu bieten. Insgesamt wurden 85.000 Euro Preisgeld ausgespielt, davon allein 20.000 Euro im Rahmen der EPIC Win Challenge von MckyTV. In der Fighting-Games-Area sicherte sich der Franzose Laurent V., besser bekannt als „crepe salée“, den Titel bei der zweiten Ausgabe des globalen Smash Ultimate Major, an dem rund 350 Spieler:innen teilnahmen. Beim nationalen Qualifikationsturnier von Riot Games für 2XKO setzte sich „Noka“ durch und löste damit sein Ticket für das internationale Finale in Japan.
Neben den digitalen Wettbewerben spielte auch der Bereich Trading Card Games erneut eine wichtige Rolle. Die gamescom lan baute dieses Angebot weiter aus und verzeichnete in mehreren Formaten starke Teilnehmerzahlen. Beim größten deutschen Riftbound-Turnier traten 168 Spieler:innen an, Lorcana zog 156 Fans an, und das WCQ Regional in Yu-Gi-Oh! wurde mit 234 Teilnehmenden sogar zum bislang größten TCG-Turnier in der Geschichte der gamescom lan.
Die Veranstalter sehen darin ein klares Signal, dass sich das Event als feste Größe in der Szene etabliert hat. MYI-CEO Cedric Schlosser spricht davon, dass die gamescom lan im dritten Jahr bereits zur Tradition innerhalb der Community geworden sei. Auch TaKeTV-CEO Dennis Gehlen betont, dass hier nicht nur ein Event, sondern eine echte Community wachse. Als Beispiel nennt er unter anderem das Streamerinnen-Kollektiv „The Nest“, das für Zusammenhalt, Kreativität und die wachsende Präsenz von Frauen in der Gaming-Szene stehe.
Für den game-Verband und die Koelnmesse ist die Entwicklung ebenfalls ein starkes Zeichen. Beide heben hervor, wie gut es der gamescom lan gelingt, unterschiedliche Gaming-Communities zusammenzubringen und daraus eine eigene Atmosphäre zu schaffen, die sich von anderen Events abhebt. Nach dem Rekordjahr 2026 dürfte jedenfalls klar sein: Die gamescom lan ist längst kein Nebenprojekt mehr, sondern ein eigenständiger Fixpunkt im deutschen Gaming-Kalender.


