Das Kölner Indie-Studio Playing Mantis hat mit Solstride ein neues Projekt vorgestellt, das Cozy-Atmosphäre mit Roguelike-Elementen verbindet. Das Spiel setzt auf einen zugänglichen Ansatz, kombiniert erzählerische Tiefe mit rundenbasierten Kämpfen und Base-Building-Mechaniken und will dabei bewusst neue Wege im Genre gehen.

Im Mittelpunkt steht eine solarpunk-inspirierte Welt, in der Freundschaft, Zusammenhalt und persönliche Entwicklung zentrale Themen bilden. Laut Game Director Juniper Alves versteht sich Solstride als Herzensprojekt mit starkem Fokus auf emotionaler Erzählweise. Entscheidungen in Dialogen sollen spürbare Auswirkungen haben und den Verlauf der Geschichte prägen.

Spieler bauen nicht nur ihre Gemeinschaft im Kampf aus, sondern gestalten auch ihre Basis. Dekoration ist dabei mehr als reine Kosmetik – sie schaltet Upgrades für die eigene Gruppe frei. Die rundenbasierten Gefechte bleiben bewusst niedrigschwellig, um auch Genre-Neulinge abzuholen.

Optisch setzt Solstride auf handgezeichnete Grafiken mit Einflüssen aus Anime und Märchen. Inhaltlich stellt das Spiel eine zentrale Frage in den Raum: Was bedeutet es, Mensch zu sein – gerade in einer Zeit, die von Krisen und Umbrüchen geprägt ist.