Vertigo Games veröffentlicht heute gemeinsam mit Maze Theory und Eidos-Montréal Thief VR: Legacy of Shadow für PlayStation VR2, Meta Quest 2, 3 und 3S sowie PC VR und holt damit die legendäre Stealth-Reihe erstmals vollständig in die Virtual Reality. Statt in die Rolle von Garrett schlüpfen Spieler diesmal in die Haut von Magpie, einer gewitzten Diebin, die auf den Straßen der Stadt aufgewachsen ist und aus purer Not stiehlt – bis sie auf ein legendäres Artefakt stößt, das ein gefährliches Vermächtnis aus der Vergangenheit mit sich bringt.
Die namenlose Stadt bleibt das, was sie immer war: ein düsterer Sumpf aus Armut, Machtmissbrauch und Intrigen. Beherrscht vom tyrannischen Baron Ulysses Northcrest, lauern hinter jeder Ecke Wachen, Fallen und Geheimnisse. Thief VR setzt dabei konsequent auf klassisches Schleich-Gameplay, kombiniert mit VR-Interaktion: Spieler umgehen Gegner mit realen Körperbewegungen, stehlen ihnen wortwörtlich „mit den eigenen Händen“ die Taschen leer, öffnen geheime Fächer, durchsuchen Truhen und knacken Schlösser in direkter VR-Interaktion.
Zum typischen Werkzeugkasten gehören unterschiedliche Pfeilarten und Gadgets, mit denen sich Gegner ablenken, ausschalten oder umgehen lassen. Magpie klettert über Dächer, huscht durch enge Gassen und erkundet verwinkelte Innenräume in einer steampunk-inspirierten, düsteren Welt, die klar auf Atmosphäre und Schatten setzt. Jeder Raubzug soll mehrere Lösungswege bieten – vom nahezu lautlosen Ghost-Run bis zum kompromisslosen Schlag aus der Dunkelheit.
Mit Thief VR: Legacy of Shadow versucht die Marke den Schritt weg vom reinen Nostalgieobjekt hin zu einem modernen VR-Stealth-Erlebnis: vertraute Elemente der Serie bleiben erhalten, werden aber stärker auf Next-Gen-Immersion gebaut. Ob das Spiel am Ende eher Fans klassischer Looking-Glass-Designs oder vor allem VR-Neulinge anspricht, wird sich zeigen – die Grundlage für virtuelle Diebestouren im Schatten ist jedenfalls gelegt.


