Nacon und Spiders haben für GreedFall 2: The Dying World das bislang größte Inhaltsupdate im Steam-Early-Access freigegeben. Neben einer komplett neuen Region erweitern ein frischer Begleiter, ein überarbeitetes Kampfsystem mit mehreren Modi und Schwierigkeitsstufen sowie zahlreiche Komfortfunktionen das noch laufende Rollenspielprojekt deutlich.
Spieler:innen können ab sofort die neue Stadt Peren und ihr Umland erkunden. Die ehemalige Hauptstadt der astrianischen Zivilisation wird inzwischen von der Händlerkongregation kontrolliert und ist schwer von der Malichor-Seuche gezeichnet, die den Kontinent Gacane heimsucht. Zwischen Epidemie, Machtkämpfen und den Intrigen des Adels dient Peren als Schauplatz für weitere Quests und politische Verwicklungen und knüpft erzählerisch an die Konflikte der bekannten Fraktionen an.
Mit dem Update stößt außerdem ein alter Bekannter als Gruppenmitglied dazu: Till. Der ehemalige Hauptmann der Münzwache war ursprünglich für die Gefangennahme der Spielfigur verantwortlich und löste damit überhaupt erst deren Reise über den Alten Kontinent aus. Nun sucht er Erlösung und bietet seine Dienste an. Spielmechanisch ist Till klar als Frontkämpfer angelegt: In schwerer Rüstung und mit Zweihänder eignet er sich hervorragend als Tank, der gegnerische Aufmerksamkeit auf sich zieht und den Rest der Gruppe schützt. Er gilt als letzter regulärer Gefährte, der sich der Party anschließt.
Einen großen Schritt macht GreedFall 2 auch beim Kampfsystem. Künftig stehen drei Spielmodi zur Auswahl, die jederzeit gewechselt werden können. Der taktische Modus richtet sich an Strateg:innen, die das Schlachtfeld per freier Kamera im Detail kontrollieren und die Pausenfunktion intensiv nutzen wollen, um Aktionen der Gruppe genau zu planen. Im fokussierten Modus stehen die eigene Figur und direkte Action im Vordergrund, während die KI die Begleiter steuert und die taktische Pause stärker in den Hintergrund rückt. Der Hybridmodus liegt dazwischen und bietet eingeschränkte Kamerakontrolle und Pausen, ohne voll ins Taktik-Brett zu kippen. Ergänzend dazu sorgen drei Schwierigkeitsgrade dafür, dass sowohl Story-orientierte Spieler:innen als auch Fans anspruchsvoller Kämpfe ihr bevorzugtes Tempo finden – vom deutlich entschärften Story-Modus über einen ausgewogenen Abenteuermodus bis hin zu fordernden Gefechten.
Daneben bringt das Update eine Reihe zusätzlicher Inhalte und Verbesserungen. Neue Nebenquests und In-Game-Events sollen die Reise auf Gacane weiter verdichten. Das Crafting-System wird ausgebaut und um neue Fähigkeiten erweitert, damit Ausrüstung zielgerichteter optimiert und verwaltet werden kann. Die Charaktererstellung wurde deutlich verfeinert: Mehr Optionen für Gesichts- und Körpermerkmale erlauben es, einen sichtbarer eigenen Avatar zu gestalten. Auf vielfachen Community-Wunsch kommt außerdem ein Fotomodus hinzu, mit dem sich Landschaften, Kampfszenen und Story-Momente in Ruhe festhalten lassen. Technisch versprechen die Entwickler diverse Optimierungen, visuelle Anpassungen und Quality-of-Life-Verbesserungen, die Performance und Bedienung glätten sollen. Für alle, die nicht von vorne beginnen möchten, stehen darüber hinaus vorgefertigte Spielstände bereit, mit denen sich die neuen Inhalte direkt anspielen lassen.
GreedFall 2: The Dying World spielt drei Jahre vor dem ersten Teil und dreht die Perspektive um: Statt als Renaigse schlüpfen Spieler:innen in die Rolle eines Einheimischen von Teer Fradee, der gewaltsam verschleppt und auf den Alten Kontinent gebracht wurde. Zwischen Malichor-Seuche, Fraktionsintrigen und militärischen Konflikten gilt es, Freiheit zurückzugewinnen, Bündnisse zu knüpfen und mit Diplomatie, List oder Waffengewalt in eine Welt einzugreifen, die sowohl die Insel als auch den Kontinent an den Rand des Abgrunds führt – jetzt mit spürbar erweiterten Möglichkeiten im Early Access.


