Das unabhängige Studio Positive Impact Games, bestehend aus erfahrenen Branchenveteran:innen, hat mit The Regreening ein neues „soilpunk“-Simulationsspiel für PC angekündigt. Statt Endzeit-Düsternis setzt der Titel auf eine hoffnungsvolle Vision: In einer verwüsteten Welt übernehmen Spieler:innen die Rolle von Viri, einer Nachfahrin der Menschen, die die Erde nie verlassen haben, mit dem Auftrag, die Natur zurückzubringen und ein zerstörtes Ökosystem wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Im Kern ist The Regreening eine Mischung aus Aufbau-, Umwelt- und Beziehungs-Simulation. Viri reist zwischen freischaltbaren Biomen hin und her, räumt Müll weg, verbessert den Boden, legt neue Pflanzflächen an und schafft Lebensräume, damit Tiere zurückkehren können. Jede Region bringt eigene, biodivers gestaltete Pflanzenarten mit, die unterschiedliche Stärken, Bedürfnisse und Wechselwirkungen haben. Fortschritt entsteht durch Quests und kleine Geschichten mit freundlichen NPCs, die eng mit dem Land verbunden sind – wer neue Habitate baut, Beziehungen pflegt und hilft, deren Sorgen zu lösen, erhält im Gegenzug neue Samen, Deko-Objekte und Crafting-Rezepte.
Wichtig ist dabei nicht nur das Wiederbegrünen, sondern auch das Wiederverwenden: Gesammelter Müll landet nicht einfach im Nichts, sondern wird im eigenen Upcycling-Hub zu „crafted treasure“ verarbeitet. Aus den so hergestellten Gegenständen entstehen Buffs und Dekorationen für Viris „Earthship“-Basis – ein Zuhause, das sich mit jeder gelungenen Biomsanierung spürbar weiterentwickelt. So wächst nicht nur die Welt nach und nach zu einem grünen Mosaik zusammen, sondern auch der persönliche Rückzugsort der Protagonistin.
Tonal versteht sich The Regreening als wohltuende, entschleunigte Erfahrung. Es gibt keine Timer, keinen Erfolgsdruck und keine „Verlierzustände“, sondern ein bewusst ruhiges Tempo, begleitet von Naturklängen und einer entspannenden Soundkulisse. Die zentralen Themen – Heilung der Erde, Versöhnung von Mensch und Natur, Wiederaufbau von Vertrauen zu mysteriösen Figuren, die mit dem Land verbunden sind – sollen sich in Mechanik und Atmosphäre gleichermaßen widerspiegeln. Am Ende soll sich das Gefühl einstellen, dass eine einzelne Person tatsächlich einen Unterschied machen kann, zumindest in dieser digitalen, langsam wieder ergrünenden Welt.


