Vor fünf Jahren, im November 2020, hat Sony mit der PlayStation 5 die nächste Konsolengeneration eingeläutet. Zum Jubiläum zieht das Unternehmen eine Zwischenbilanz und zeigt, wie stark sich Hardware, Software und Community seit dem Launch weiterentwickelt haben.
Zum Start war die PS5 vor allem ein Leistungsversprechen: Ultra-High-Speed-SSD, 3D-Audio und der DualSense-Controller mit adaptiven Triggern und Haptik sollten Games spürbar direkter und immersiver machen. Gleichzeitig feierten Features wie die Bildschirmfreigabe Premiere, mit der sich Spiele-Sessions live mit Freund:innen teilen lassen, laut Sony inzwischen mehr als 1,6 Milliarden Mal genutzt, über 900 Millionen Stunden lang. Auch Barrierefreiheit war von Anfang an Teil des Konzepts: Aus anfangs 11 Accessibility-Optionen wurden bis 2025 insgesamt 20 Funktionen, etwa Barrierefreiheits-Tags oder der „Zweite Controller als Hilfscontroller“. Nach Angaben von Sony greift rund ein Viertel der PS5-User auf mindestens eine dieser Optionen zurück.
2021 stand im Zeichen von Komfort- und Community-Updates. Mit Share Play über PS5 und PS4 wurde das „virtuelle Controller-Weiterreichen“ Generationen-übergreifend, gleichzeitig öffnete Sony die Konsole stärker in Richtung App-Ökosystem: PS5-Videoclips lassen sich seitdem direkt über die PlayStation App teilen, was zu Milliarden hochgeladener Aufnahmen geführt hat. Mit der Möglichkeit, den Speicher per M.2-SSD zu erweitern, reagierte Sony auf wachsende Spielebibliotheken; farbige Faceplates und Controller-Varianten gaben der Hardware ein erstes Customizing-Upgrade.
Ein Jahr später verschob sich der Fokus weiter in Richtung Bildqualität und Services. Mit VRR (Variable Refresh Rate) verbesserte Sony die visuelle Stabilität bei kompatiblen TVs und Monitoren, während das neu strukturierte PlayStation-Plus-Modell (Essential, Extra, Premium/Deluxe) mit Spielekatalog und Klassikern den Abo-Ansatz neu aufstellte. Laut Sony hat sich die Zahl der Nutzer:innen, die diese Kataloge regelmäßig nutzen, seitdem verdoppelt, die Spielzeit summiert sich auf rund 14 Milliarden Stunden.
2023 wurde die Hardware-Familie breiter: PlayStation VR2 brachte Blickerfassung, Headset-Feedback und die DualSense-Technik in den VR-Bereich, der DualSense Edge richtete sich an kompetitive Spieler:innen mit Custom-Ansprüchen und der Access Controller an Menschen mit besonderen Barrierefreiheitsbedürfnissen. Dazu kamen Discord-Sprachchat direkt auf der Konsole, Cloud-Streaming für PS5-Titel im Premium-Abo sowie der Remote-Handheld PlayStation Portal, der laut Sony heute über die Hälfte aller Remote-Play-Sessions ausmacht.
2024 rückte Sony Community und Personalisierung in den Vordergrund. Die Community-Spielhilfe erlaubt es Spieler:innen, eigene Hinweis-Videos zu Games beizusteuern; der neue Willkommen-Hub macht den PS5-Startbildschirm stärker individualisierbar, inklusive Widgets wie Akku-Anzeige und persönlichen Screenshots als Hintergrund. Parallel erschien die PS5 Pro als leistungsstärkere Variante und eine 30-Jahre-PlayStation-Kollektion als nostalgische Reminiszenz an die Marken-Historie.
Zum fünften Geburtstag legt Sony eine ganze Batterie an Zahlen vor. Weltweit wurden demnach über 80 Millionen PS5-Konsolen verkauft. Würde man alle Geräte nebeneinanderstellen, ergäbe das eine Strecke von rund 28.600 Kilometern, genug für eine Route von Tokio über San Francisco nach London und wieder zurück. Über 7.500 PS5-Spiele von mehr als 4.000 Studios sind erschienen, die meistgespielten Multiplayer-Titel nach Spielzeit sind Fortnite, Grand Theft Auto V und Call of Duty: Modern Warfare, bei den Singleplayer-Games führen Assassin’s Creed Valhalla, God of War Ragnarök und Hogwarts Legacy. Insgesamt haben Spieler:innen 40 Milliarden Trophäen freigeschaltet, darunter 110 Millionen Platin-Trophäen, und rund 100 Milliarden Stunden auf der PS5 verbracht.


