Paukenschlag in der Welt des digitalen Sports: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und das Saudi Olympic and Paralympic Committee (SOPC) haben beschlossen, ihre Zusammenarbeit bei der geplanten Umsetzung der Olympic Esports Games zu beenden.
Die Entscheidung folgt nach einer intensiven gemeinsamen Konzeptphase, die auf der im Jahr 2024 verkündeten Partnerschaft beruhte. Gemeinsam mit der Esports World Cup Foundation hatten beide Seiten zuletzt erneut über die Zukunft des Projekts beraten – nun gehen sie offiziell getrennte Wege.
Trotz des Endes der Kooperation betonen beide Parteien, weiterhin an ihren jeweiligen E-Sport-Zielen festhalten zu wollen. Das IOC plant nun, die Olympic Esports Games in einem neuen Rahmen weiterzuentwickeln. Grundlage sollen die Ergebnisse des internen „Pause and Reflect“-Prozesses sein, in dem das Komitee Feedback aus der E-Sport-Community und von olympischen Partnern gesammelt hat.
Ziel ist es, ein neues Partnerschaftsmodell zu schaffen, das die langfristigen Ambitionen der olympischen Bewegung besser widerspiegelt und die Chancen der Olympic Esports Games breiter streut – mit dem erklärten Ziel, die erste Austragung so bald wie möglich zu realisieren.
Laut IOC sei die Resonanz aus der E-Sport-Community und von den olympischen Organisationen überwältigend positiv. Sie habe gezeigt, dass der Wunsch nach einem solchen Event groß und die Unterstützung für die Initiative weiterhin stark sei.


