Techland legt nach – und zwar mit Nachdruck. Im neuesten Trailer zu Dying Light: The Beast, der den bezeichnenden Titel „Blood & Guts“ trägt, zeigt das Studio, wie brutal das kommende Survival-Horror-Spiel wirklich wird. Der Clip liefert eine nicht enden wollende Abfolge verstörender Finisher, detaillierter Verstümmelungen und expliziter Gewaltdarstellungen – und setzt dabei bewusst auf Überwältigung. Wer zart besaitet ist, sollte sich das Video gut überlegen. Für Fans intensiver Nahkampferfahrung hingegen dürfte es ein Versprechen sein.
„Unser Ziel war es, Dying Light noch brutaler und immersiver zu machen“, erklärt Franchise Director Tymon Smektala. Dafür wurde die hauseigene Engine grundlegend überarbeitet: Die Anzahl der sogenannten „Gore-Nodes“ – also Punkte am Körper der Gegner, an denen sich gezielt Schaden verursachen lässt – wurde verdoppelt, ebenso wie die Anzahl an sichtbaren Verletzungen. Die neue Engine erlaubt es, Gliedmaßen präzise abzutrennen, Haut realistisch aufzureißen und Finisher in bislang ungekanntem Detailgrad darzustellen.
Game Director Nathan Lemaire hebt besonders die Treffgenauigkeit hervor: "Die Richtung und der Winkel eurer Schläge haben nun direkten Einfluss darauf, wie und wo ein Gegner verwundet wird – das macht jede Begegnung einzigartig." Auch die Finisher wurden drastisch erweitert: Mit beinahe der dreifachen Menge an ausführbaren Todesstößen soll Dying Light: The Beast das blutigste Spiel der Reihe werden.
Der Realismus der Darstellung sei Techland ein zentrales Anliegen, so Lead Character Artist Dominik Wasienko. Das Team habe stundenlange Recherche betrieben, um Wunden je nach Körpertyp möglichst authentisch zu gestalten. Für realistische Blutspritzer griff man sogar zur praktischen Nachstellung mit Kunstblut und Schauspielern, wie Katarzyna Tarnacka-Polito vom Art-Team berichtet.
Mit diesem Fokus auf Body-Horror, psychologischen Terror und mechanischer Tiefe bringt Dying Light: The Beast eine neue Intensität in das Genre – und dürfte weit über Fans der Vorgänger hinaus für Aufsehen sorgen. Die Veröffentlichung ist für den 19. September 2025 auf PC, PS5 und Xbox Series X|S geplant.


