Titel:
Rage 2
System:
Xbox One
Publisher:
Bethesda Softworks
Entwickler:
id Software
Genre:

Release:
14.05.2019

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Preview: Rage 2

Da Rage 2011 nicht wirklich überzeugen konnte, war es mehr als verwunderlich, dass Bethesda einen Nachfolger ankündigte. Als neues Entwicklerstudio wurden die Avalanche Studios gewonnen, die schon mit Just Cause bewiesen haben, dass sie Open-World-Titel entwickeln können. Gibt es also noch Hoffnung für das Spiel? Wir haben versucht dies herauszufinden.

Als id Software 2011 Rage entwickelte, hatten sie sich ein ambitioniertes Spiel vorgenommen, das jedoch am Ende an sich selbst scheiterte. Vor allem die vielen technischen Probleme blieben unangenehm in Erinnerung. Mit Rage 2 will Bethesda nun vieles anders machen und hat hierfür die Avalanche Studios mit der Entwicklung des Nachfolgers beauftragt. Damit es zu keinen technischen Problemen kommen kann, wird die bewährte Apex-Engine verwendet, die schon in Mad Max verwendet wurde. Da beide Spiele in einer postapokalyptischen Welt spielen, muss man sich zumindest von der technischen Seite keine Sorgen machen.

Grundsätzlich wurde noch nicht viel von der neuen Story verraten. Bekannt ist nur, dass seit dem Ende von Rage 30 Jahre vergangen sind und unser Hauptcharakter Walker aus seinem Kälteschlaf erwacht. Postapokalyptische Fraktionen kämpfen gegeneinander und ihr befindet euch mitten in diesem Konflikt. Welche Rolle wir jedoch spielen werden, wurde noch nicht verraten, ebenso wenig ob es die Möglichkeiten geben wird sich Fraktionen anzuschließen. Wir wissen ebenso wenig, wie linear das Spiel oder ob wir mit unseren Entscheidungen Einfluss auf das Spiel nehmen können.

Die Welt soll sich laut den Entwicklern deutlich verändert haben. Wir dürfen in einer großen zusammenhängenden Open-World spielen. Obwohl wir uns in einer postapokalyptischen Zeit befinden, beginnt die Natur die Welt wieder zurückzuerobern und so finden wir nicht nur triste Wüsten vor, sondern auch dichte Dschungel-Wälder. Grundsätzlich bewegen wir uns zu Fuß durch die Welt, das eine oder andere Fahrzeug hilft jedoch größere Distanzen zu überwinden, die wir aus einer Verfolgerperspektive steuern können.

Das Spiel selbst ist eigentlich ein Ego-Shooter, nahezu ununterbrochen versucht sich uns jemand in den Weg zu stellen, den wir dann einfach mit unseren Waffen ins Jenseits befördern. Hier wird es eine bunte Auswahl der verschiedensten Waffen geben, doch im Kampf selbst helfen uns noch die Nanotrite-Fähigkeiten, die wir im Laufe des Spieles erlernen werden. Diese helfen uns nämlich in den Nah-Kämpfen weiter, da wir andauernd mit Banditen in Kontakt treten und diese es in den seltensten Fällen nett mit uns meinen. Meistens stürmt man als Spieler durch ein fremdes Lager und versucht einfach nur jeden Feind zu beseitigen.

Fazit: Schon der erste Teil hatte großes Potential, welches leider nicht ausgenutzt wurde. Mit Rage 2 scheint Bethesda nun das Spiel zu veröffentlichen, was Spieler sich schon 2011 gewünscht hätten. Das Spiel macht Spaß, die Grafik schön und auch, wenn wir noch nix von der Geschichte wissen, sollte man das Spiel auf jeden Fall im Auge behalten, es könnte ein Must-Have-Titel wären.

Ersteindruck: Sehr Gut