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Thema: Schattenflügel Schenke

  1. #1
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    Standard Schattenflügel Schenke

    Die „Schattenflügel“ war eine kleine Taverne, weg vom Trubel in Pandämonia, weg von den großen Städten und den bekanntesten Reiserouten und doch nahe an Altgard dem eisbedeckten Flecken Land unter einem der großen ewigen Portale.

    Das Essen hier ist annehmbar, die Eintöpfe reichhaltig und das Fleisch nicht geizig geschnitten, aber nicht so gut als das es ein Grund wäre den Weg extra zurückzulegen. Die Getränke waren von ordentlicher Qualität, vor allem die Weinauswahl ließ darauf schließen das dies Getränk zum Geschmack des Hausherrn zählte.
    Die Einrichtung ist zweckmäßig und sauber, Kerzenhalter an den Wänden erhellen den Schankraum genug um auch noch dunkle Ecken zu erlauben. MIt Decken belegte Holzbänke rahmten die vorhanden Holztische ein, ein mit bepolsterten Bänken versehener Tisch befand sich im hinteren Teil der Schenke, nahe dem Kamin und bietet PLatz für bis zu 8 Leuten. Ein offener Kamin malt warmes Licht und spendet immer heimische Wärme,… natürlich war das Holz manchmal knapp aber die Menschen die dieses Feuer nähren waren bemüht es am Leben zu halten.

    Der Wirt, Ganor, ein gestandener Mann um die 50 und seine Frau Esme waren kinderlos geblieben, aber sie beschäftigten einen Knecht, Junim, der für sie auf die Jagt ging, Holz hackte oder auch die wenigen Gästezimmer im Oberen Stockwerk fegte. Außerdem half gelegentlich ein Mädchen aus Altgard Esme in der Küche, sie musste irgendwie mit den Wirtsleuten verwandt sein... denn sie brachte den Beiden gelegentlich Geschenke aus der Stadt mit.

    Die Menschen hier hatten sich abgefunden mit ihrem Dasein und dem kargen Leben, aber nie vergessen wem dafür die Schuld zu geben war…
    Du musst Feuer erst kosten um zu Wissen wie es schmeckt...


  2. #2
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    Sie war gerne hier, wegen der Ruhe, ja weitestgehend wegen der Ruhe die diese Abgeschiedenheit mit sich brachte, die Ruhe ließ ihr Zeit nachzudenken, zurück zu finden aus dem Kampf in das Leben. Manchmal sehnte sie sich zurück zu den Banditen die, obgleich sie sich immer falsch unter ihnen fühlte, doch jede Familie war an die sie sich noch erinnern konnte. Vielleicht erinnerte sie diese Taverne auch ein wenig an die Zeit bevor sie zu den Daeva gerufen wurde, wer weiß das schon.

    Auch heute war sie hier, vom nassgrauen Nebel in dieser Eiswüste ans Feuer geflohen, hatte sie einen Tisch nahe der tanzenden Flammen gewählt, der Eingangstor am anderen Ende des Raumes den Rücken gekehrt so das sie direkt in das Prasseln sehen konnte.

    Ein kleines in graues Leder gebundenes Buch hatte sie mitgebracht und eine elysische Schreibfeder, zweifelsohne ein Relikt ihres Tagesgeschäftes… ein Shugo hatte ihr eine lange schlanke Silberröhre in die weiße Feder eingezogen und ein kleines Rädchen daran angebracht, die Konstruktion erlaubte es ihr fast ein halbes Fläschchen Tinte darin einzufüllen, so das sie durchaus ein paar Seiten schreiben konnte ohne sie permanent zu füllen. Die ebenso silberne Schreibspitze versprach eine lange Haltbarkeit... nur die Feder selbst wurde von Zeit zu Zeit ausgewechselt.

    Eine hellblaue Locke wippt bei jeder Bewegung des schlanken Körpers auf und ab und kitzelt die blassweiße Haut an ihrer Wange. Bis auf einige weitere Locken die achtlos hinter ein Ohr gestreift wurden sind die Haare in zwei engen Zöpfen als Pferdeschwanz zurück gebunden. Ihre Kleidung allein verrät, ihren Stand als Daeva und ist von teurer Machart jedoch ohne Anzeichen von Leder oder Metall daran, nur der himmelblaue Stirnreif glänzt im Schein der Flammen. All ihre Kleidung ist kaum dunkler als ihre helle Haut und durchwegs in blassem Blau gehalten… in Eis und Schnee wäre sie wohl perfekt getarnt, hier drinnen wirkte sie kühl, als suche sie den Platz am Feuer um sich aufzutauen, wäre da nicht das leichte Glühen der Macht das von ihr ausgeht die Energie der Daeva, man würde der schlanken Gestalt wohl eine Decke um die Schultern legen um sie zu Wärmen…

    Vor ihre auf dem Tisch findet sich ein schlanker Kelch, zweifelsohne eines der schönsten Gefäße die der Wirt besitzt, gefüllt mit einer klaren durchsichtigen Flüssigkeit. Sie hält die Feder in der Hand und blickt in Feuer als würde sie die Worte die da niederzuschreiben sind wohl überlegen, denn noch ist die aufgeschlagene Seite in ihrem Buch leer.
    Du musst Feuer erst kosten um zu Wissen wie es schmeckt...


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