Magic: The Gathering: Deutschland verpasst WM-Finale nur knapp


04.12.2017 15:02 - Andy

Am vergangenen Wochenende traf sich die Elite des weltweit beliebten Strategiekartenspiels „Magic: The Gathering“ (MTG) zum „World Magic Cup“. Unter den insgesamt 73 teilnehmenden Nationen zeigte die deutsche Mannschaft unter Führung von Team-Kapitän Marc Tobiasch eine starke Leistung, die erst denkbar knapp im Halbfinale durch Polen gestoppt wurde. Auch Österreich zog in den Finaltag der besten acht Mannschaften ein, musste sich dann aber im Viertelfinale dem späteren Sieger Japan geschlagen geben. Die Japaner waren gleich mit zwei Spielern der „Hall of Fame“ angereist und wurden ihrer Favoritenrolle damit gerecht.

Innovativer Deckbau war ein Schlüssel zum Erfolg, Teamgeist war ein weiterer: „Wenn ich sie brauchte, waren sie für mich da,“ lobt Marc Tobiasch. So wie im Viertelfinale, als Tobiasch sein Auftaktmatch verlor und Philipp Krieger (Deutscher Meister aus Ulm) und Moritz Templin (Deutscher Vizemeister aus Kiel) für die Wende und den 2:1 Sieg sorgten. Die Freude ist auch groß über den Erfolg der Trainingskameraden aus Österreich, die einen ebenfalls starken sechsten Platz belegten.

„Ich bin stolz auf das Team“, so Florian Nölting Community Manager bei Wizards of the Coast. „Im vergangenen Jahr mussten wir uns noch mit Platz 9 zufriedengeben. Der Finaleinzug war zum Greifen nah, aber Rang 3 ist auch ein hervorragendes Ergebnis. Wenn der Trend so weiter geht, ist ja nächstes Jahr der Titel sicher. Deutschland ist historisch ein großer Name im weltweiten professionellen Turnierbetrieb. Schön, dass Marc, Philipp und Moritz an diese Tradition anknüpfen können“.