Titel:
Ooops! Die Arche ist weg
Original-Titel:

/
Verleih:
Constantin Film

Laufzeit:
0
Startdatum:
29.07.2015

Filmkritik: Ooops! Die Arche ist weg

Vor langer, langer Zeit packt der verängstigte Nestrier Dave seinen Koffer, denn der Löwe hat alle Tiere der Welt zu einer Versammlung gerufen. Dort verkündet der König der Tiere, dass eine allesvernichtende Sinnflut kommen wird und die einzige Rettung Noahs Arche ist. Doch um diese betreten zu dürfen, muss man auf Noahs Liste stehen. Doch die Nestrier stehen nicht auf der Liste und viel Zeit bleibt ihnen nicht mehr um auf die Arche zu kommen, bevor die Flut alles begräbt. Wir konnten uns bereits vor Kinostart den neuesten Animations-Film ansehen und wollen in der heutigen Filmkritik unsere Eindrücke schildern.

Der europäische Animationsfilm Ooops! Die Arche ist weg! lehnt sich von der Thematik her an die Bibelgeschichte von Noah und seiner Arche an, schreibt dann jedoch seine ganz eigene Geschichte. Denn die Arche ist nur die Rahmenhandlung, um die Geschichte der beiden fiktiven Rassen Nestrier und Grymps zu erzählen. Papa Dave und sein Sohn Finny gehören den Nestriern an, einer quitschbunten Rasse, die für ihr bauliches Geschick und ihren Einfallsreichtum bekannt sind. Da sie nicht auf der Passagierliste stehen, verkleiden sich die beiden als wolfsähnliche Grymps und versuchen so aufs Schiff zu kommen. Einzig die Grymp-Dame Kate und ihre Tochter Leah erkennen den Trick, doch ihre Versuche die beiden Nestrier zu enttarnen, werden von der Besatzung nur als Ehestreit abgetan und so bekommen die vier eine gemeinsame Kabine.

Während die beiden Elterntiere nicht mit dem Streiten aufhören können, zieht es die beiden Kinder an Deck, von wo aus sie sich verbotenerweise die nahende Sinnflut ansehen wollen. Als die beiden von einer Wache entdeckt werden, verstecken sie sich auf einem Baugerüst und wie das Schicksal es will, verpassen sie so die Abfahrt der Arche und bleiben alleine zurück. Trotz charakterlicher Unterschiede müssen die beiden nun zusammenhalten, um auf einem nahen Berg Schutz zu suchen und zwei bösen fleischfressenden Vögeln zu entkommen. Währenddessen finden auch die Eltern heraus, dass die beiden Kinder die Arche verlassen haben und bleiben nicht untätig und wollen, dass das Schiff umdreht. Doch der Löwe führt als Kapitän ein hartes Kommando und hat kein Interesse dem Wunsch der beiden nachzukommen.

Technisch ist der Film hervorragend umgesetzt. Die Nestrier sind richtig niedliche Tiere, die man unglaublich gerne einfach nur kuscheln würde. Sie wachsen einem durch ihre Eigenheiten extrem schnell ans Herz und auch die Gyrmps wissen trotz ihrer grimmigen Art zu überzeugen. Die 3D-Animationen sind durchaus gelungen auch wenn man sich teilweise schon noch mehr Effekte wünschen würde. Hier wurde jedoch eindeutig der Schwerpunkt auf das jüngere Publikum gelegt, dass noch nicht so eine umfassende Tiefenwahrnehmung hat.

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