Titel:
Star Trek: Bridge Crew
System:
PC
Publisher:
Ubisoft
Entwickler:
Red Storm Entertainment
Genre:

Release:
14.03.2017

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Preview: Star Trek: Bridge Crew

Andreas Zommer - 18.08.2016
Schon als Kind habe ich davon geträumt einmal im Leben auf Deck der Enterprise zu sein, durch das Weltall zu reisen und mit meiner Crew Abenteuer zu erleben. Noch nie war ich meinem Wunsch näher als mit dem in wenigen Wochen erscheinenden Titel Star Trek: Bridge Crew. Ich konnte mir den Titel auf der Gamescom ansehen und ich bin begeistert.

Bereits letztes Jahr stand die Gamescom ganz im VR-Trend und dies hat sich dieses Jahr nicht geändert. Schon am Business-Tag stellen sich überall begeisterte Spieler an um endlich einmal eine Brille aufsetzen zu können und ein bisher nicht dagewesenes Erlebnis zu erfahren. Ich konnte mir das anstellen ersparen, und konnte dank einem Termin bei Ubisoft das Spiel direkt mit zwei anderen Journalisten austesten.

Nachdem ich die Oculus-Brille aufgesetzt haben, finde im mich am Steuer eines kleinen Shuttles und umfliege meinen zukünftigen Arbeitsplatz, die U.S.S. Aegis. Ich nehme die letzten Einstellungen vor und schon befinde ich mich direkt auf der Brücke, meinem zukünftigen Arbeitsplatz als Steuermann und eifere Hikaru Sulu nach. Rund um mich herum sehe ich meine Mitspieler in ihren Rollen sitzen. Der Ingenieur, der andauernd die Augen auf die Energie des Schiffes werfen muss um diese geschickt zu verteilen, sitzt zu meiner rechten. Mein Waffen-Offizier, der die Gegner anvisieren und mit unseren Waffen ausschalte muss, sitzt hinter mir. In der Mitte des Raumes sitzt der Captain, der mit Durchsetzungsvermögen und Übersicht die Crew leiten muss, denn nur gemeinsam sind die Missionen zu schaffen.

Nach den ersten Spielmomenten zum Eingewöhnen, bekommen wir plötzlich einen Notruf, denn eine Raumschiff-Crew ist in Not. Schnell das Schiff ausrichten und mit Warp zum Ort des Geschehens fliegen. Unser Ingenieur beginnt das Schiff zu scannen und die Überlebenden nach der Reihe an Board zu beamen. Doch plötzlich tauchen zwei klingonische Birds of Pray auf und wir müssen als Team perfekt zusammenarbeiten. Während ich das Schiff richtig ausrichten muss, feuert der Waffenoffizier aus allen Kanonen und der Ingenieur muss die Energie richtig verteilen um die letzten Überlebenden an Board zu beamen, die Schilde hoch zu halten und die Waffen stark genug zu lassen. Der Captain gibt uns gezielte Anweisungen und mit allen 18 Überlebenden können wir uns mit Warp-Geschwindigkeit aus dem Staub machen und die Mission beendet ist.

Nach der Mission würde ich am liebsten sofort wieder weiterspielen, der Spaß beim Titel ist unglaublich hoch. Man bekommt zwar keine High-End-Grafik geliefert, die vorhandene reicht aber mehr als aus um sich als Mitglied von Star Trek zu fühlen. Jetzt muss das Entwickler-Team noch eine spannende Geschichte mit unterschiedlichen Missionen erschaffen und der Titel könnte für VR-Spieler ein Pflichtkauf werden.

Die Anzahl der endgültigen Missionen steht bislang noch nicht fest, die Entwickler versprechen jedoch eine vollständige Kampagne und einen Level-Editor, wo man auch seine eigenen Ideen umsetzen kann. Der Titel ist natürlich voll online-fähig, wer jedoch lieber alleine spielen will, der kann dies auch als Captain machen und seiner Crew Befehle geben. Dies stelle ich mir jedoch ein wenig langweiliger vor, da die Stärke des Spieles eindeutig im Multiplayer liegt.

Fazit: Star Trek: Bridge Crew erscheint bereits am 29. November für Oculus Rift, HTC Vive und PlayStation VR. Für mich kommt der Titel auf jeden Fall auf die Watch-List, nicht nur wegen der starken Marke von Star Trek, sondern auch wegen der richtig coolen Umsetzung. Etwas unsicher ist noch die Story, die im Spiel integriert werden soll und ob der Netzcode wirklich so gut umgesetzt wird, dass das Spiel problemlos über das Internet spielbar ist. Wir sind jedoch guter Hoffnung, dass uns hier Ubisoft einen Top-Titel liefern wird.

Ersteindruck: Gut